Iran, USA

DIW-PrÀsident warnt vor erneuter Eskalation im Iran-Krieg

08.04.2026 - 10:43:49 | dts-nachrichtenagentur.de

Der Chef des Deutschen Instituts fĂŒr Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hat nach der Vereinbarung eines Waffenstillstands im Iran-Krieg vor einer erneuten Eskalation und hohen weiteren Kosten fĂŒr die deutsche Wirtschaft gewarnt."Der Waffenstillstand ist ein wichtiger erster Schritt, er bedeutet jedoch bei weitem noch nicht das Ende des Kriegs.

Marcel Fratzscher (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Eine erneute Eskalation ist nicht unwahrscheinlich", sagte Fratzscher der "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe). "FĂŒr die Weltwirtschaft sind die schon jetzt entstandenen Kosten enorm und auch die offene deutsche Volkswirtschaft wird einen hohen Preis fĂŒr den Konflikt tragen", warnte der DIW-PrĂ€sident.

Fratzscher forderte ungeachtet des Waffenstillstands direkte Finanzhilfen fĂŒr die BĂŒrger wegen der hohen Spritpreise. Direkte finanzielle Transfers wie eine Energiekostenpauschale - Ă€hnlich wie sie 2022 umgesetzt wurde - seien das wirksamste Instrument, um BĂŒrger "schnell, effektiv und sozial ausgewogen zu entlasten". Ein Tankrabatt dagegen wĂ€re das Gegenteil - er erhöhe die Kosten fĂŒr alle anderen und sei eine Umverteilung von Arm zu Reich, sagte Fratzscher.

"Die Politik sollte Menschen ermutigen, sparsamer mit fossilen EnergietrÀgern umzugehen. Und die Bundesregierung sollte ein Tempolimit, autofreie Sonntage und einen stÀrkeren Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel in den StÀdten umsetzen. Auch eine Absenkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel wÀre ein kluges Instrument", so der DIW-Chef.

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