Selenskyj kritisiert Lockerung von Sanktionen gegen Russland
19.04.2026 - 13:11:24 | dts-nachrichtenagentur.de
Der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj hat die anhaltende Lockerung der US-Sanktionen fĂŒr russisches Erdöl scharf kritisiert."Die fortgesetzte Lockerung der Sanktionen gegen Russland spiegelt weder die tatsĂ€chliche Lage im Krieg noch in der Diplomatie wider und nĂ€hrt die Illusion der russischen FĂŒhrung, den Krieg fortsetzen zu können", schrieb er am Sonntag beim Kursnachrichtendienst X.
Wolodymyr Selenskyj (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Allein in dieser Woche hĂ€tten die Russen ĂŒber 2.360 Angriffsdrohnen, mehr als 1.320 Lenkbomben und fast 60 Raketen verschiedener Typen auf ukrainische StĂ€dte und Gemeinden abgefeuert.
Jeder Dollar, der fĂŒr russisches Ăl gezahlt werde, sei Geld fĂŒr den Krieg, so Selenskyj. Mehr als 110 Tanker aus Moskaus Schattenflotte befĂ€nden sich derzeit auf See. An Bord seien ĂŒber zwölf Millionen Tonnen russisches Ăl, was aufgrund der Lockerung der Sanktionen wieder ohne Konsequenzen verkauft werden könne. Das seien zehn Milliarden Dollar - eine Ressource, die direkt in neue Angriffe auf die Ukraine umgewandelt werde. "Deshalb ist es wichtig, dass russische Tanker gestoppt werden und kein Ăl in HĂ€fen anliefern dĂŒrfen", so der ukrainische PrĂ€sident. Die russischen Ălexporte mĂŒssten zurĂŒckgehen.
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