USA, Notfall

Die letzte Frage an Charlie Kirk kam von ihm

12.09.2025 - 11:07:53 | dpa.de

Ein Student stellt Charlie Kirk eine Frage zu Schusswaffengewalt – Sekunden später fällt der tödliche Schuss. Jetzt spricht der Student über das, was er an Kirk schätzte und was ihn seither belastet.

Charlie Kirk war am Mittwoch bei einer Veranstaltung erschossen worden, bei der er mit Studenten politische und gesellschaftliche Themen debattieren wollte. - Foto: Tess Crowley/The Deseret News/AP/dpa
Charlie Kirk war am Mittwoch bei einer Veranstaltung erschossen worden, bei der er mit Studenten politische und gesellschaftliche Themen debattieren wollte. - Foto: Tess Crowley/The Deseret News/AP/dpa

Er stellte dem rechten US-Aktivisten und Trump-Unterstützer Charlie Kirk die letzte Frage – ausgerechnet zu Waffengewalt in den USA. Dann fiel der tödliche Schuss. In einem Video spricht der 29-jährige Mathematik-Student nun über den Moment und ringt dabei mit Tränen. «Es ist schrecklich», sagt er sichtlich mitgenommen, eine «Tragödie». «Charlie hatte zwei Kinder und eine Ehefrau», erzählt der Student – selbst Vater zweier Kinder – in dem Video, das er auf der Plattform X veröffentlichte und das mehrere US-Medien seither verifiziert und verbreitet haben. 

Worum ging es in der letzten Frage an Charlie Kirk? 

Der Student wollte von Kirk wissen, wie oft in den USA Waffengewalt von transgeschlechtlichen Tätern ausgehe. Es folgte ein kurzer Wortwechsel zwischen den beiden. Dann fiel der tödliche Schuss. «So sehr ich auch mit Charlie Kirk nicht übereinstimme, (…) er ist trotzdem ein Mensch. Haben wir das vergessen?», sagt er in dem Video und fügt dann hinzu: «Von allem, was er sagte, halte ich nur wenig für richtig, doch eines, woran er festhielt, ist das Gespräch.» 

Der Student distanzierte sich von jeglicher Gewalt und gab an, bei der Aufklärung der Tat mit der Polizei zu kooperieren. «Wenn du sabberst vor Begeisterung über das, was passiert ist – lass es.» So ein Publikum wolle er nicht auf seinen sozialen Kanälen. 

«Ich hätte keine schlimmere Frage stellen können» 

Seit dem Schuss quäle er sich mit der Entscheidung, Kirk ausgerechnet nach Waffengewalt gefragt zu haben, berichtete er der «New York Times». Dass nach dieser Frage tatsächlich geschossen wurde, hatte im Netz Verschwörungstheorien befeuert. Eigentlich habe er eine andere Frage stellen wollen, zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein oder zu Kirks Definition von Geschlecht. Sein Fazit heute: «Ich hätte keine schlimmere Frage stellen können». 

Laut «New York Times» stellte sich der Student rund 90 Minuten vor Beginn der Veranstaltung in die Schlange, um Kirk befragen zu dürfen. Die Zeitung beschreibt ihn als bekennenden Liberalen in einem zutiefst republikanischen Bundesstaat. Seit dem Vorfall mache er sich zunehmend Sorgen um die Sicherheit seiner eigenen Familie. 

Es ging um das Gespräch

Der 31-jährige Kirk war am Mittwoch auf dem Campus der Utah Valley Universität in Orem im Bundesstaat Utah durch einen Schuss getötet worden. Dort war er als Redner aufgetreten. Die Veranstaltung war Teil einer landesweiten Tour durch mehrere Universitäten, die darauf ausgerichtet war, mit Menschen politische und gesellschaftliche Themen zu debattieren. Der Schütze ist weiterhin flüchtig.

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