Kurioses, USA

Hegseth mit Kid Rock auf Spritztour in Armeehubschraubern

28.04.2026 - 11:45:06 | dpa.de

Es ist nicht das erste Mal, dass MilitĂ€rhubschrauber im Umfeld von Kid Rock fĂŒr Aufsehen sorgen. Nun flog US-Minister Hegseth selbst mit dem Musiker – und erntet Kritik.

Der Musiker Kid Rock ist ein bekannter Trump-AnhÀnger. (Archivbild) - Foto: Uncredited/Pool/AP/dpa
Der Musiker Kid Rock ist ein bekannter Trump-AnhÀnger. (Archivbild) - Foto: Uncredited/Pool/AP/dpa

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat den Musiker Kid Rock zu einem Ausflug in Kampfhubschraubern mitgenommen. Er habe sich mit seinem «Freund» und einigen Helikopterpiloten der US-Armee zu einem Flug getroffen, schrieb Hegseth auf X. Kid Rock sei ein «Patriot und großer UnterstĂŒtzer unserer Truppen». 

Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom kritisierte den Flug. Sein BĂŒro griff einen Medienbericht zu dem Vorfall auf und fragte, warum Steuerzahler dafĂŒr aufkommen sollten, «dass Kid Rock in 100-Millionen-Dollar-Hubschraubern herumfliegt». Der Demokrat gehört zu den schĂ€rferen Kritikern der Regierung von US-PrĂ€sidenten Donald Trump. Pentagon-Sprecher Sean Parnell erklĂ€rte laut einem Bericht des Senders CNN, die Hubschrauber seien im Rahmen einer Initiative zum 250. Jahrestag der UnabhĂ€ngigkeitserklĂ€rung der USA «zur UnterstĂŒtzung einer Veranstaltung» eingesetzt worden.

Der Vorfall knĂŒpft an eine frĂŒhere Szene an: Im MĂ€rz hatten MilitĂ€rpiloten mit Hubschraubern nahe dem Anwesen von Kid Rock in Kentucky in der Luft «gestanden» und ihn offenbar begrĂŒĂŸt. Konsequenzen gab es nicht: Hegseth stoppte interne MilitĂ€rermittlungen und hob die Suspendierung der Piloten auf. Kid Rock, der mit bĂŒrgerlichem Namen Robert Ritchie heißt, ist ein erklĂ€rter AnhĂ€nger von US-PrĂ€sident Donald Trump.

Vor Hegseths Post hatte ein US-Journalist unter Berufung auf MilitĂ€rquellen und Flugdaten berichtet, der Minister habe mit Kid Rock eine Spritztour in Kampfhubschraubern vom Typ Apache unternommen. Der Musiker sei am Montagmorgen (Ortszeit) mit seinem Privatjet nach Fort Belvoir im Bundesstaat Virginia geflogen und habe den Minister getroffen. Die Maschinen seien teils nur mit einem Piloten besetzt gewesen, damit beide jeweils auf dem zweiten Sitz mitfliegen konnten. Unklar blieb, woher die eingesetzten Hubschrauber stammten – Apache-Maschinen sind dort nach Angaben des Journalisten nicht stationiert.

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