USA, Iran

Anzeichen fĂŒr GesprĂ€che zwischen USA und Iran

01.02.2026 - 01:53:45 | dpa.de

US-PrÀsident Trump hat Teheran zuletzt mehrfach mit MilitÀrschlÀgen gedroht. Er werde kein Atomwaffenprogramm im Iran tolerieren. Nun gibt es Hinweise auf mögliche Verhandlungen.

US-PrÀsident erhöht den Druck auf Teheran. (Archivbild) - Foto: Evan Vucci/AP/dpa
US-PrÀsident erhöht den Druck auf Teheran. (Archivbild) - Foto: Evan Vucci/AP/dpa

Der Iran bereitet nach den Worten eines ranghohen iranischen Beamten Verhandlungen mit den USA vor. Der GeneralsekretĂ€r des Nationalen Sicherheitsrats, Ali Laridschani, schrieb laut Übersetzung auf X, entgegen der «kĂŒnstlich geschĂŒrten Kriegsrhetorik» der Medien wĂŒrden «Vorbereitungen fĂŒr Verhandlungen» voranschreiten. Das US-Nachrichtenportal «Axios» berichtete im Zusammenhang mit Laridschanis X-Post, dieser habe sich am Samstag in Teheran mit Katars MinisterprĂ€sidenten Mohammed bin Abdulrahman Al Thani getroffen. Al Thani versuche, zwischen den USA und dem Iran zu vermitteln. 

Trump erhöht den Druck

Eine Reporterin des US-Senders Fox News zitierte unterdessen US-PrĂ€sident Donald Trump mit den Worten, die iranische Seite wĂŒrde «verhandeln, also werden wir sehen, was passiert.» Trump hatte den Druck auf Teheran mit neuen Drohungen verstĂ€rkt. Es seien weitere Kriegsschiffe in Richtung des Irans unterwegs - «und hoffentlich werden wir einen Deal machen», sagte der PrĂ€sident im Weißen Haus. Dabei soll es unter anderem um eine Einstellung von Irans umstrittenem Atomprogramm und um eine Begrenzung der Entwicklung ballistischer Raketen gehen. 

«Wenn es keinen Deal gibt - mal sehen, was dann passiert», fĂŒgte Trump hinzu. Er hat Teheran mehrfach mit MilitĂ€rschlĂ€gen gedroht, auch im Zusammenhang mit der gewaltsamen Niederschlagung der jĂŒngsten Proteste. Irans Außenminister Abbas Araghtschi hatte am Freitag erklĂ€rt, sein Land sei sowohl fĂŒr Verhandlungen als auch fĂŒr Krieg bereit. Verteidigungsstrategien und Raketensysteme wĂŒrden niemals Gegenstand von Verhandlungen sein. Araghtschi warnte die USA, dass ein militĂ€rischer Konflikt diesmal ĂŒber einen bilateralen Krieg hinausgehen könnte. Im vergangenen Juni hatte das US-MilitĂ€r im Iran - flankierend zu israelischen Angriffen - Atomanlagen bombardiert.

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