Nahost, Israel

Trump: FĂŒnf LĂ€nder werden Soldaten nach Gaza schicken

19.02.2026 - 17:01:29 | dpa.de

Welche LĂ€nder entsenden Truppen in den Gazastreifen? Bei der ersten Sitzung von Trumps Friedensrat wird es konkret.

FĂŒnf LĂ€nder wollen nach Angaben von US-PrĂ€sident Donald Trump Soldaten in den Gazastreifen schicken. (Archivbild) - Foto: Mark Schiefelbein/AP/dpa
FĂŒnf LĂ€nder wollen nach Angaben von US-PrĂ€sident Donald Trump Soldaten in den Gazastreifen schicken. (Archivbild) - Foto: Mark Schiefelbein/AP/dpa

Um einen dauerhaften Frieden im Gazastreifen zu sichern, wollen fĂŒnf Staaten nach Angaben von US-PrĂ€sident Donald Trump Soldaten in den zerstörten KĂŒstenstreifen schicken. Trump nannte bei der ersten Sitzung des Friedensrats in der US-Hauptstadt Washington Marokko, Albanien, Kosovo, Kasachstan und Indonesien. Details nannte er nicht.

Der Friedensrat soll die sogenannte internationale Stabilisierungstruppe (ISF) aufbauen, die die im Gazastreifen fĂŒr Ordnung sorgen soll. 

Bereits zuvor hatten mehrere mehrheitlich muslimische LĂ€nder Bereitschaft signalisiert, Soldaten zu stellen, eine konkrete AnkĂŒndigung machte bislang aber nur Indonesien. Das sĂŒdostasiatische Land hat die Entsendung von 5.000 bis 8.000 Soldaten in Aussicht gestellt. Wie viele Soldaten die anderen LĂ€nder schicken wollen, wurde zunĂ€chst nicht mitgeteilt. Der ISF-Generalmajor Jasper Jeffers sagte in Washington, insgesamt sollen langfristig 20.000 Soldaten im Einsatz sein. ZunĂ€chst sollen EinsatzkrĂ€fte demnach in Rafah im SĂŒden des Gazastreifens stationiert werden, spĂ€ter in weiteren Gebieten.

Die internationale Truppe soll Trump zufolge auch die Waffenruhe im Krieg zwischen Israel und der islamistischen Hamas sichern und einen dauerhaften Frieden gewÀhrleisten.

Auch Tausende Polizisten sollen langfristig eingesetzt werden

Jeffers zufolge sollen außerdem langfristig 12.000 Polizisten vor Ort eingesetzt werden. Jordanien und Ägypten hĂ€tten zugesagt, Polizisten fĂŒr den Gazastreifen auszubilden. Der bulgarische frĂŒhere UN-Nahostgesandte Nikolaj Mladenow, der kĂŒnftig der Verbindungsmann zwischen dem Friedensrat und der palĂ€stinensischen Übergangsregierung im Gazastreifen sein soll, sagte in Washington, dass sich bisher 2.000 PalĂ€stinenser fĂŒr eine neue Polizeitruppe beworben hĂ€tten. Trump sprach von einer «Àußerst vertrauenswĂŒrdigen palĂ€stinensische Polizei». Die Terrororganisation Hamas will unterdessen, dass 10.000 ihrer SicherheitskrĂ€fte ĂŒbernommen werden.

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