Experte zu Audi: Chefs nicht nur AktionÀren verpflichtet
Veröffentlicht am: 28.10.2026 um 10:40 Uhr | dpa, AD HOC NEWS"Die Vorgabe ist, dass man mit allen Stakeholdern - den AktionÀren, Mitarbeitern, der Umwelt, der Politik - ein nachhaltig tragendes VerhÀltnis aufbauen muss", sagte Strenger der Deutschen Presse-Agentur. Sich nur auf die AktionÀre zu konzentrieren "geht gar nicht".
Der Döllner-Auftritt bei einer Wahlkampfveranstaltung von US-PrĂ€sident Donald Trump sei unangemessen gewesen, sagte der Corporate-Governance-Experte. "Da hat er sich zur Unzeit vorfĂŒhren lassen." Einen solchen Auftritt mit Trump zu machen, sei "zum falschen Zeitpunkt genau das Verkehrte". Strenger verwies auch auf die Konzernregeln, die vor Wahlen politische NeutralitĂ€t gebieten. In den USA stehen am 3. November die Zwischenwahlen an.
Zudem betonte er, es lieĂen sich immer Wege fĂŒr eine adĂ€quate politische Begleitung finden. "Dass Döllner sich da selbst gezeigt hat, war weit mehr als eine Frage des schlechten Geschmacks."
Döllner war am Wochenende zusammen mit Trump aufgetreten und hatte den Bau eines eigenen US-Werks im Bundesstaat Georgia angekĂŒndigt. Seither steht er heftig in der Kritik, sogar sein RĂŒcktritt wurde bereits gefordert. Er selbst hat seinen Auftritt als im Interesse des Unternehmens verteidigt.
