Studie, Bewerbungen

Studie: Zwei von drei Bewerbungen mit Hilfe von KI erstellt - Recruiter*innen fehlt IndividualitÀt

27.05.2025 - 08:25:03 | dgap.de

The Stepstone Group


EQS-Media / 27.05.2025 / 08:25 CET/CEST
Presseinformation
80 % der Recruiter*innen bewerten eingehende Bewerbungen als höchstens mittelmĂ€ĂŸig Bewerbungen erfolgen hĂ€ufig „auf gut GlĂŒck“: FĂ€higkeiten und Berufserfahrung passen oft nicht zum Job  Fast zwei Drittel (61 %) nutzen KI bei Jobsuche und Bewerbung, schöpfen Potenzial aber nicht voll aus  DÜSSELDORF, 27. Mai 2025 — Bewerbungen scheitern, weil sich Jobsuchende oft auf Verdacht bewerben und ihre Unterlagen zu wenig mit den Anforderungen der Arbeitgeber abgleichen. Das ist das Ergebnis einer neuen Stepstone Studie, fĂŒr die 3.500 BeschĂ€ftigte und 700 Personalverantwortliche befragt wurden.  

KĂŒnstliche Intelligenz verspricht zwar Abhilfe - ihr Potenzial wird aber noch nicht voll ausgeschöpft. „KI kann ein echter Gamechanger sein. Jobsuchende können schnell wie nie hochqualitative und individuelle Bewerbungsunterlagen erstellen. Die Technologie gibt Orientierung beim Jobwechsel, hilft bei der Recherche, bei der SelbsteinschĂ€tzung und vielem mehr“, sagt Dr. Tobias Zimmermann, Arbeitsmarkexperte bei The Stepstone Group. „Doch wenn Bewerbende KI nicht richtig einsetzen, hilft die Technologie wenig. Wer massenhaft schlecht optimierte Bewerbungen verschickt, wird auch massenhaft Absagen erhalten und verpasst die Chance auf potenziell spannende Jobs.“

Bewerbungen oft erfolglos wegen fehlender Kompetenzen
Vier von fĂŒnf Recruiter*innen (80 Prozent) bewerten die eingehenden Bewerbungen mit mittlerer oder geringer QualitĂ€t. Am hĂ€ufigsten werden Bewerbungen im ersten Schritt aussortiert, weil fĂŒr die Stelle relevante FĂ€higkeiten fehlen (60 Prozent) oder es an spezifischer Berufserfahrung mangelt (42 Prozent). Kandidat*innen bewerben sich also hĂ€ufig ins Blaue: Zwei Drittel der Bewerbenden (63 Prozent) gehen davon aus, dass die Anforderungen in Stellenanzeigen flexibel zu interpretieren seien und 42 Prozent geben an, sich einfach schon einmal „auf gut GlĂŒck“ beworben zu haben.  

„Recruiter*innen erhalten oftmals sehr viele Bewerbungen – mit sehr unterschiedlichem Niveau. Bewerber*innen sollten auf QualitĂ€t statt auf QuantitĂ€t setzen und darauf achten, ĂŒberzeugend zu begrĂŒnden, warum ihre FĂ€higkeiten zum jeweiligen Job passen“, sagt Zimmermann. „Das Stichwort heißt Matching, bei dem vor allem KI bei der Recherche nach dem richtigen Job zum Einsatz kommt: Mit Tools wie dem Stepstone Lebenslauf-Match sehen Kandidat*innen, ob ihr Lebenslauf zur Jobanzeige passt.“

Potenzial von KI bei Bewerbungen noch nicht optimal ausgeschöpft
Stimmen gesuchte FĂ€higkeiten und Berufserfahrung mit dem Anforderungsprofil des Unternehmens ĂŒberein, steht einer Bewerbung nichts mehr im Wege. KĂŒnstliche Intelligenz hilft hier, Bewerbungen zu verbessern und auf SchlĂŒsselbegriffe und geforderte Kompetenzen in der Stellenanzeige einzugehen. Ein Großteil der Bewerbenden nutzt sie bereits: Rund zwei Drittel der Befragten setzen KI ein, um Dokumente wie das Anschreiben fĂŒr die jeweilige Ausschreibung zu optimieren (61 Prozent).

Drei von vier Recruiter*innen (74 Prozent) loben das professionellere Erscheinungsbild der Unterlagen durch den Einsatz von KI. Doch gleichzeitig geben 69 Prozent der Recruiter*innen an, dass Bewerbungsunterlagen in Zeiten von KI weniger individuell auf die ausgeschriebenen Stellen angepasst sind. Drei von vier empfinden Bewerbungen als weniger authentisch (73 Prozent) – zu oft wirken Qualifikationen ĂŒbertrieben dargestellt (75 Prozent).
„KI ist ein mĂ€chtiges Werkzeug – aber perfekt ist nicht immer authentisch“, sagt Tobias Zimmermann. „Entscheidend ist, KI fĂŒr die Recherche und zur Optimierung der Unterlagen einzusetzen. KI-generierte Formulierungen mĂŒssen hinterfragt und kritisch geprĂŒft werden. Das gilt fĂŒr Anschreiben, aber auch fĂŒr die Darstellung von FĂ€higkeiten und Qualifikationen. Personalverantwortliche erwarten mehr als nur gut formatierte Unterlagen. AuthentizitĂ€t, relevante Erfahrungen und eine klare Motivation bleiben entscheidend – gerade im Zeitalter der KĂŒnstlichen Intelligenz.“

Über die Studie
Wie bewerten deutsche Recruiter*innen die QualitĂ€t von Bewerbungen, aus welchen GrĂŒnden scheiden Kandidat*innen aus dem Bewerbungsprozess aus und welche Rolle spielt die Nutzung von KI fĂŒr die BewerbungsqualitĂ€t? Welche HĂŒrden stehen Jobsuchenden wĂ€hrend des Bewerbungsprozesses im Weg? Im Rahmen der Application Quality Studie von Stepstone wurden zwischen dem 20. MĂ€rz bis 9. April 2025 704 Recruiter*innen befragt, die in ihren Unternehmen fĂŒr die Einstellung neuer Mitarbeitender verantwortlich sind. ErgĂ€nzend dazu wurden zwischen dem 20. MĂ€rz und 30. MĂ€rz 2025 3.495 Kandidat*innen befragt. Die Ergebnisse der Kandidat*innen sind reprĂ€sentativ fĂŒr die deutsche Erwerbsbevölkerung nach Alter, Geschlecht und Bildung.

Über The Stepstone Group 
The Stepstone Group ist eine weltweit fĂŒhrende digitale Recruiting-Plattform, die Unternehmen mit passenden Talenten zusammenbringt und Menschen hilft, den richtigen Job zu finden. Mit Hilfe KI-unterstĂŒtzter Job-MarktplĂ€tze und programmatischer Marketing-Lösungen erreichen jedes Jahr rund 140 Millionen Bewerbungen mehr als 130.000 Arbeitgeber. Im GeschĂ€ftsjahr 2024 erwirtschaftete The Stepstone Group einen Umsatz von mehr als 900 Millionen Euro. Das Unternehmen ist in mehr als 30 LĂ€ndern aktiv – darunter mit Stepstone in Deutschland, mit Appcast in den USA und mit Totaljobs in Großbritannien. The Stepstone Group mit Hauptsitz in DĂŒsseldorf beschĂ€ftigt weltweit mehr als 3.000 Menschen. Mehr Informationen unter: www.thestepstonegroup.com/deutsch

Kontakt
The Stepstone Group Presse
press@stepstone.com
 


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Emittent/Herausgeber: The Stepstone Group
Schlagwort(e): Dienstleistungen

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