Merz, Bundeskanzler

Merz verteidigt steuerfreie 1.000-Euro-PrÀmie

16.04.2026 - 16:18:58 | dpa.de

Bundeskanzler Friedrich Merz hat die geplante Steuerfreiheit von PrĂ€mien bis zu 1.000 Euro fĂŒr BeschĂ€ftigte gegen Proteste aus der Wirtschaft verteidigt.

"Es ist nicht mehr und nicht weniger als ein Entlastungsangebot fĂŒr Betriebe und Arbeitnehmer", sagte der CDU-Politiker in Berlin. Es könne in der ganzen Höhe, zum Teil oder auch gar nicht in Anspruch genommen werden. Er sehe die Kritik, aber er teile sie nicht. Auch Bund, LĂ€ndern und den Kommunen sei es jeweils fĂŒr sich freigestellt, ob und wie sie das Angebot annehmen.

PrĂ€mie fĂŒr 2026 und 2027?

Die Spitzen der schwarz-roten Koalition hatten zur Entlastung angesichts hoher Energiepreise angekĂŒndigt, dass es steuer- und abgabenfrei sein solle, wenn Firmen ihren BeschĂ€ftigten eine PrĂ€mie bis zu 1.000 Euro zahlen. Im Beschluss von CDU, CSU und SPD heißt es, dass Arbeitgebern dies "im Jahr 2026" ermöglicht werden solle. Merz sagte nun, das Angebot solle "fĂŒr das Jahr 2026 und auch fĂŒr das Jahr 2027 gelten". Damit sei es auch zugĂ€nglich fĂŒr Vereinbarungen, die Betriebsparteien oder Tarifvertragsparteien schließen.

"Es ist von uns ein Angebot, um in einer schwierigen Zeit Betrieben und BeschĂ€ftigten eine Erleichterung zu geben bei den Steuern und Sozialversicherungsabgaben", sagte der Kanzler. Die Abgaben betrĂ€fen dann auch die Unternehmen. Und wenn die Zahlung in ein bestehendes System integriert werde, "dann ist es sogar fĂŒr Betriebe eine Entlastung". Merz Ă€ußerte sich nach einem GesprĂ€ch mit dem irischen Regierungschef MicheĂĄl Martin.

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