Devisen: Eurokurs kaum verÀndert - SchwÀche von Freitag hÀlt an
08.06.2026 - 09:00:02 | dpa.deAm Morgen wurde die GemeinschaftswÀhrung bei 1,1518 US-Dollar gehandelt und damit etwa auf dem gleichen Niveau wie am Freitagabend. Die EuropÀische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag noch deutlich höher auf 1,1640 Dollar festgesetzt. Der Euro war am Freitagnachmittag in Reaktion auf den US-Arbeitsmarktbericht stark unter Druck geraten. Der sich am Wochenende wieder zuspitzende Krieg zwischen Israel und dem Iran spielte bisher am Devisenmarkt kaum eine Rolle.
Der ĂŒberraschend starke DĂ€mpfer beim Auftragseingang im April sorgte kaum fĂŒr Bewegung beim Euro. Das Minus des Auftragseingangs habe im April im Vergleich zum MĂ€rz saison- und kalenderbereinigt 3,8 Prozent betragen, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montagmorgen in Wiesbaden mit. Von Bloomberg befragte Volkswirte hatten lediglich mit einem RĂŒckgang von 2,0 Prozent gerechnet.
"Zum Ende der Woche prĂ€sentierte sich der Euro gegenĂŒber dem US-Dollar zunĂ€chst gut behauptet, gab im Zuge des starken US-Arbeitsmarktberichtes und der zunehmenden US-Zinsspekulation aber schlieĂlich deutlich nach," schreiben die Experten der Helaba in ihrem Morgenkommentar. Insgesamt bleibe der Euro damit in der Defensive. Mit dem Abrutschen unter die Marken 1,1576/78 sei Raum eröffnet worden fĂŒr weitere KursabschlĂ€ge in Richtung des Jahrestiefs bei 1,1411 US-Dollar.
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