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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 30.04.2026 - 17.00 Uhr

30.04.2026 - 17:05:04 | dpa.de

EZB wartet trotz Inflationsschub ab - Zinserhöhung im Juni?FRANKFURT - Die EuropÀische Zentralbank (EZB) hÀlt die Leitzinsen im Euroraum trotz des Inflationsschubs infolge des Iran-Kriegs unverÀndert.

ROUNDUP 3: EZB wartet trotz Inflationsschub ab - Zinserhöhung im Juni?

FRANKFURT - Die EuropĂ€ische Zentralbank (EZB) hĂ€lt die Leitzinsen im Euroraum trotz des Inflationsschubs infolge des Iran-Kriegs unverĂ€ndert. Der fĂŒr Banken und Sparer wichtige Einlagenzins bleibt bei 2,0 Prozent, wie die Notenbank entschied. Damit tasten die Euro-WĂ€hrungshĂŒter zum siebten Mal in Folge die Zinsen im Euroraum nicht an.

ROUNDUP 2: Iran droht bei neuen Angriffen mit Vergeltung

TEHERAN - Der Iran droht angesichts von US-Überlegungen fĂŒr neue MilitĂ€rschlĂ€ge mit Vergeltung. In einer seiner seltenen Äußerungen ließ der oberste FĂŒhrer Modschtaba Chamenei erklĂ€ren, der Iran werde seine Atom- und RaketenkapazitĂ€ten zu schĂŒtzen wissen. "Neunzig Millionen iranische BĂŒrger im In- und Ausland betrachten alle Atom- und RaketenfĂ€higkeiten als nationales Gut und werden sie wie ihre See-, Land- und Luftgrenzen verteidigen", hieß es in einer Rede, die im staatlichen Fernsehen in Teheran verlesen wurde.

Beamter: Trump sucht im Iran-Krieg neuen Ansatz mit Partnern

WASHINGTON - Inmitten festgefahrener GesprĂ€che zwischen Washington und Teheran versucht die US-Regierung unter PrĂ€sident Donald Trump Kreisen zufolge einen neuen Ansatz. Ein neues Koordinierungsgremium solle die "Zusammenarbeit zwischen den Vereinigten Staaten und unseren VerbĂŒndeten in der Straße von Hormus erleichtern", teilte ein ranghoher Regierungsbeamter der Deutschen Presse-Agentur mit.

USA: Private Einkommen steigen doppelt so stark wie erwartet

WASHINGTON - In den USA sind die privaten Einkommen im MĂ€rz ĂŒberraschend stark gestiegen. Sie legten im Monatsvergleich um 0,6 Prozent zu, wie das Handelsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt nur mit einem Plus von 0,3 Prozent gerechnet.

USA: ErstantrÀge auf Arbeitslosenhilfe fallen auf tiefsten Stand seit 1969

WASHINGTON - In den USA sind die ErstantrÀge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche stÀrker gesunken als erwartet. Die HilfsantrÀge fielen in der vergangenen Woche um 26.000 auf 189.000, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Dies ist der niedrigste Stand seit dem Jahr 1969.

ROUNDUP: US-Wirtschaft nimmt dank KI-Investitionen Fahrt auf

WASHINGTON - Die US-Wirtschaft hat zu Beginn des Jahres dank höherer Staatsausgaben und massiver Investitionen in KĂŒnstliche Intelligenz (KI) an Fahrt gewonnen. Im ersten Quartal stieg das Bruttoinlandsprodukt zum Vorquartal um annualisiert 2,0 Prozent, wie das Handelsministerium am Donnerstag in Washington laut einer ersten Erhebung mitteilte. Im Schlussquartal war die grĂ¶ĂŸte Volkswirtschaft der Welt noch deutlich schwĂ€cher gewachsen, nur um 0,5 Prozent. Volkswirte hatten im Schnitt fĂŒr die Monate Januar bis MĂ€rz mit einem stĂ€rkeren Wachstum um 2,3 Prozent gerechnet.

ROUNDUP: Britische Notenbank belÀsst Leitzins bei 3,75 Prozent

LONDON - Die britische Notenbank hat ihren Leitzins trotz der Auswirkungen des Iran-Kriegs wie erwartet stabil gehalten. Er liegt weiter bei 3,75 Prozent, teilte die Bank of England am Donnerstag nach ihrer geldpolitischen Sitzung in London mit. Bankvolkswirte hatten diese Entscheidung erwartet. Die Notenbank stellte jedoch Leitzinsanhebungen in Aussicht.

ROUNDUP/Eurozone: Iran-Krieg treibt Inflationsrate auf 3,0 Prozent

LUXEMBURG - Mit dem Ölpreisschub im Zuge des Iran-Krieges hat die Inflation in der Eurozone auch im April deutlich zugelegt. Im Jahresvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 3,0 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg nach einer ersten SchĂ€tzung mitteilte. Im MĂ€rz hatte die Inflationsrate bei 2,6 Prozent gelegen. Volkswirte hatten im Schnitt diese Entwicklung erwartet. Die EuropĂ€ischen Zentralbank (EZB) strebt mittelfristig eine Jahresteuerung von zwei Prozent an.

IEA-Chef: GrĂ¶ĂŸte Energiekrise der Geschichte bestĂ€tigt

PARIS - Der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, sieht seine BefĂŒrchtung der weltweit grĂ¶ĂŸten Energiekrise der Geschichte angesichts des Iran-Kriegs bestĂ€tigt. Die aktuellen Ereignisse gĂ€ben der IEA leider recht, sagte Birol in Paris. "Die Öl- und GasmĂ€rkte befinden sich in großen Schwierigkeiten. Die Ölpreise lagen, als ich das letzte Mal nachgesehen habe, bei ĂŒber 120 Dollar, was viele LĂ€nder stark unter Druck setzt." Neben Öl und Gas seien auch DĂŒngemittel, die fĂŒr EntwicklungslĂ€nder sehr wichtig sind, sowie Petrochemikalien von LieferengpĂ€ssen betroffen.

KI-Boom treibt Taiwans Wirtschaft

TAIPEH - Eine starke Nachfrage nach Technologieprodukten im Zuge des KI-Booms hat in Taiwan fĂŒr das stĂ€rkste Wirtschaftswachstum seit fast 40 Jahren gesorgt. Im ersten Quartal legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 13,7 Prozent zu, wie das Statistikamt am Donnerstag in Taipeh mitteilte. Dieses Wachstum ĂŒbertraf alle Prognosen einer Umfrage der Nachrichtenagentur Bloomberg unter Ökonomen.

ROUNDUP: Deutsche Wirtschaft wÀchst zu Jahresbeginn unerwartet stark

WIESBADEN - Die deutsche Wirtschaft ist trotz aller Krisen zu Jahresbeginn deutlicher gewachsen als erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte im ersten Quartal zum Vorquartal um 0,3 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt anhand vorlÀufiger Daten errechnet hat. Zwar handelt es sich nur um ein Mini-Wachstum, aber nicht zuletzt wegen des Iran-Kriegs waren die Erwartung deutlich pessimistischer.

Italiens Wirtschaft verliert nur leicht an Fahrt

ROM - Italiens Wirtschaft hat zum Jahresstart das Wachstumstempo etwas verlangsamt. Im ersten Quartal legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Quartalsvergleich um 0,2 Prozent zu, wie das Statistikamt Istat am Donnerstag nach einer ersten SchĂ€tzung in Rom mitteilte. Ende des vergangenen Jahres war die drittgrĂ¶ĂŸte Volkswirtschaft der Eurozone noch um 0,3 Prozent gewachsen. Analysten hatten fĂŒr den Zeitraum Januar bis MĂ€rz im Schnitt ein Wachstum von 0,1 Prozent erwartet.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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