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New York Schluss: Anleger setzen auf weitere Iran-GesprÀche

14.04.2026 - 22:25:24 | dpa.de

Nach dem erfreulichen Wochenauftakt haben die US-Börsen am Dienstag weiter zugelegt.

Die Vereinigten Staaten und der Iran erwĂ€gen weitere FriedensgesprĂ€che, dies lĂ€sst die Hoffnung auf eine lĂ€nger andauernde Waffenruhe am Persischen Golf steigen und die Ölpreise sinken. Damit droht der Konjunktur weniger Schaden.

Der Leitindex Dow Jones Industrial US2605661048 stieg um 0,66 Prozent auf 48.535,99 Punkte. Der marktbreite S&P 500 US78378X1072 zog um 1,18 Prozent auf 6.967,38 ZĂ€hler an.

Noch deutlicher nach oben ging es fĂŒr den technologielastigen Nasdaq 100 US6311011026, das Plus belief sich auf 1,81 Prozent auf 25.842,00 Punkte. Mit den sinkenden Ölpreisen lassen gleichzeitig Inflationssorgen etwas nach, womit eine straffere Geldpolitik etwas unwahrscheinlicher wird. Davon profitierten die Aktien investitionsabhĂ€ngiger Techkonzerne.

Der Nasdaq 100 und der S&P 500 haben ihre Verluste seit dem Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar bereits ausgebĂŒgelt. Dem Dow fehlt dafĂŒr nicht mehr allzu viel, er bewegt sich auf dem Niveau von Anfang MĂ€rz.

In der beginnenden Berichtssaison rĂŒckten Großbanken nach den veröffentlichten Quartalsbilanzen von JPMorgan US46625H1005, Citigroup US1729674242 und Wells Fargo US9497461015 in den Blick. JPMorgan gaben um 0,8 Prozent nach. Die Bank verdiente im ersten GeschĂ€ftsquartal im Aktien- und AnleihegeschĂ€ft mehr als erwartet, die Prognose fĂŒr den wichtigen ZinsĂŒberschuss im Gesamtjahr blieb jedoch hinter den Erwartungen zurĂŒck.

Die Aktien von Citigroup gewannen 2,6 Prozent. Hier lief der Handel mit Festverzinslichen, Rohstoffen und Devisen besser als angenommen. Wells Fargo sackten dagegen um 5,7 Prozent ab, der ZinsĂŒberschuss im ersten Quartal enttĂ€uschte die Anleger.

Die Anteile des Gesundheitskonzerns Johnson & Johnson US4781601046 gewannen nach Quartalszahlen 0,9 Prozent. Treiber waren vor allem starke ZuwĂ€chse bei neuen Krebsmedikamenten. Die Prognose fĂŒr das Gesamtjahr wurde leicht angehoben.

American Airlines US02376R1023 sprangen um 8 Prozent hoch und United Airlines US9100471096 gewannen 2,1 Prozent. Der Chef von United Airlines, Scott Kirby, erwĂ€gt einen Zusammenschluss mit dem Kontrahenten, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen berichtet. Entstehen wĂŒrde die weltweit grĂ¶ĂŸte Fluggesellschaft.

Der Online-HĂ€ndler und Internetkonzern Amazon US0231351067 treibt den Aufbau eines eigenen SatellitengeschĂ€fts voran und ĂŒbernimmt dazu den Satellitenbetreiber Globalstar US3789734080. Dessen Kurs legte um 9,6 Prozent zu, Amazon stiegen um 3,8 Prozent.

Ölwerte erlitten angesichts der deutlich gesunkenen Ölpreise Verluste. Chevron US1667641005 und ExxonMobil US30231G1022 verzeichneten AbschlĂ€ge von 2,5 beziehungsweise 2,2 Prozent.

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