Trump, Iran

Trump: Iran muss sofort seine Stellvertreter im Libanon stoppen

Veröffentlicht: 21.06.2026 um 17:30 Uhr, dpa.de

US-PrÀsident Donald Trump hat in einem neuen Post auf der Plattform Truth Social den Iran aufgefordert, seine "hoch bezahlten Stellvertreter" im Libanon in die Schranken zu weisen.

Diese mĂŒssten sofort aufhören, Unruhe zu stiften. "Wenn sie das nicht tun, werden wir den Iran erneut sehr hart treffen", drohte Trump.

Zwar nannte Trump die libanesische Hisbollah-Miliz nicht namentlich, sondern spricht von sogenannten Proxys (Stellvertretern). Doch die Gruppe gilt als Teherans wichtigster politischer und militÀrischer Partner im Libanon und auch als sein wichtigstes Einflussinstrument.

Die anhaltenden KĂ€mpfe im Libanon zwischen der Hisbollah und Israel haben wiederholt fĂŒr gravierende Verstimmungen zwischen den USA und dem Iran gesorgt, da das bilaterale Rahmenabkommen zwischen Washington und Teheran auch ein Ende der militĂ€rischen Konflikte in der Region vorsieht - also auch im Libanon. Trump hatte in der Vergangenheit auch Israel bereits nach militĂ€rischen EinsĂ€tzen im Libanon kritisiert. Israel und die Hisbollah werfen sich gegenseitig VerstĂ¶ĂŸe gegen die dort geltende Waffenruhe vor.

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