AKTIEN IM FOKUS: Zulieferer besser als Autobauer - Analystenkommentare im Blick
16.04.2026 - 13:23:14 | dpa.deWĂ€hrend die vier deutschen Autobauer Mercedes-Benz DE0007100000, Porsche AG DE000PAG9113, Volkswagen DE0007664039 und BMW DE0005190003 zwischen 0,9 und 1,5 Prozent verloren, standen auf der Lieferantenseite vor allem die Papiere von Aumovio DE000AUM0V10 mit vier Prozent auf der Gewinnerliste. In der Branche im Fokus standen generell unterschiedliche Analystenkommentare.
Aumovio wurde von der Bank of America nach einem Analystenwechsel weiterhin zum Kauf empfohlen. Der neu zustĂ€ndige Experte Stephen Benhamou betonte darin den hohen 60-prozentigen Abschlag, mit dem die frĂŒhere Zuliefersparte von Continental DE0005439004 im Vergleich zu den Wettbewerbern bewertet werde. Die Aktie biete qualitativ hohes Wachstum, wĂ€hrend die Bewertung eher Verzweiflung ausdrĂŒcke.
Dem gegenĂŒber standen jedoch Abstufungen des Analysehauses Kepler Cheuvreux fĂŒr den Sportwagenbauer Porsche AG, den Opel- und Peugeot-Mutterkonzern Stellantis NL00150001Q9 sowie den Nutzfahrzeugbauer Daimler Truck DE000DTR0CK8, dessen Papiere am Donnerstag auch 1,2 Prozent verloren.
Die Porsche AG stufte Michael Raab auf "Reduce" ab in der Erwartung, dass die Zuffenhausener fĂŒr zwei bis drei Jahre in einer Ăbergangsphase stecken, wĂ€hrend der Nahost-Krieg nun selbst beim 911er-Klientel fĂŒr Gegenwind sorge. Auch bei Daimler Truck rĂ€t er fortan dazu, AktienbestĂ€nde zu reduzieren, weil Lkw-Bauer den Gegenwind des Nahost-Kriegs zuerst zu spĂŒren bekommen sollten. Sie seien insofern eine Art Leitindikator fĂŒr die globale Konjunktur.
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