Parteien

Kubicki: Brandmauer zur AfD ist keine SelbstverstÀndlichkeit

28.05.2026 - 08:48:20 | dts-nachrichtenagentur.de

Der designierte FDP-Parteichef Wolfgang Kubicki hĂ€lt ein Ende der Brandmauer zur AfD fĂŒr eine "SelbstverstĂ€ndlichkeit"."Wir werden unsere eigenen Entscheidungen, unsere AntrĂ€ge in Parlamenten nicht davon abhĂ€ngig machen, wer zustimmt, weil wir das, was wir wollen, fĂŒr richtig und gut halten", sagte er den Sendern RTL und ntv.

Wolfgang Kubicki (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Wolfgang Kubicki (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Die Brandmauer stehe auch nicht in der Verfassung. Damit unterstrich Kubicki die Position des designierten FDP-GeneralsekretÀrs Martin Hagen, der am Donnerstag ein Ende der parlamentarischen Ausgrenzung der AfD gefordert hatte.

Er Ă€rgere sich ĂŒber zu viel Raum, den man der AfD einrĂ€ume, so Kubicki. Er unterstrich, die Freien Demokraten wĂŒrden ihre Auffassungen völlig unabhĂ€ngig davon, was andere dazu sagten, in die Debatte bringen. Dann werde man sehen, wo Mehrheiten herkĂ€men.

Der designierte Parteichef, der sich am Samstag auf dem FDP-Parteitag der Wahl stellt, will der AfD keine Stimmen "abjagen". Die Ansage der FDP gehe an "vernĂŒnftige Menschen, die aus ihrem Leben etwas machen wollen, die sich nicht schĂ€men wollen, wenn sie nach Mallorca in den Urlaub fliegen wollen und die sich auch nicht schĂ€men wollen, wenn sie am Wochenende zu Hause grillen". Das gehe den Staat nichts an und da sollten die Menschen auch in Ruhe gelassen werden.

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