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DGB-Chefin Fahimi warnt vor AfD-Wirtschaftsprogramm und EU-RĂŒckzug

Veröffentlicht am: 18.09.2026 um 00:00 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWS

Yasmin Fahimi warnt vor wirtschaftlichen Folgen einer AfD-Regierung und verweist auf mögliche SchĂ€den fĂŒr EU-Anbindung, Sozialstaat und Arbeitsmarkt. Die DGB-Chefin stellt die Partei damit kurz vor den Landtagswahlen als Risiko fĂŒr BeschĂ€ftigung und Industrie dar.

DGB warnt vor wirtschaftlichem Ruin durch AfD
AfD-Logo (Archiv) - Bild: via dts Nachrichtenagentur

DGB-Chefin Yasmin Fahimi hat vor den Folgen einer möglichen AfD-Regierung gewarnt. Sie bezeichnete die Partei als rechtsextrem bis faschistisch geprĂ€gt und sagte, ihr Wirtschaftsprogramm wĂŒrde Deutschland ruinieren.

Warnung vor Folgen fĂŒr Wirtschaft und Sozialstaat

Fahimi sagte der "Rheinischen Post", die AfD plane tiefe Einschnitte in den Sozialstaat und richte sich gegen den Mindestlohn. Die Partei tÀusche ihre WÀhler und habe kein tragfÀhiges Zukunftskonzept, erklÀrte sie.

Besonders kritisch sieht Fahimi die Haltung der AfD zur EuropĂ€ischen Union. Ein schrittweiser RĂŒckzug Deutschlands aus der EU wĂŒrde nach ihrer Darstellung Hunderte Betriebe und Tausende IndustriearbeitsplĂ€tze kosten.

Verweis auf Arbeitsmarkt und Demografie

Die DGB-Vorsitzende verwies außerdem auf die Alterung der Gesellschaft und die Bedeutung auslĂ€ndischer BeschĂ€ftigter fĂŒr den Arbeitsmarkt. Seit 2024 werde der BeschĂ€ftigungszuwachs ausschließlich von auslĂ€ndischen BeschĂ€ftigten getragen, sagte sie.

Nach ihrer Darstellung setzt die AfD auf KĂŒrzungen bei Sozialem und Rente und verkauft dies als Lösung fĂŒr andere Probleme. Fahimi hĂ€lt dem entgegen, dass Deutschland fĂŒr StabilitĂ€t im Arbeitsmarkt und in der Rente auf zusĂ€tzliche BeschĂ€ftigung angewiesen sei.

Die Warnung der DGB-Vorsitzenden Yasmin Fahimi zielt auf die wirtschafts- und sozialpolitische Linie der AfD und ordnet sie vor den anstehenden Landtagswahlen als Risiko fĂŒr BeschĂ€ftigung, Sozialstaat und Industrie ein.

Im Mittelpunkt steht dabei die Sorge, dass ein RĂŒckzug aus der EU, Eingriffe in den Sozialstaat und eine Abkehr vom Mindestlohn nicht nur politische, sondern auch wirtschaftliche Folgekosten hĂ€tten. Fahimi verbindet das mit dem Hinweis auf den demografischen Wandel und die Bedeutung von Zuwanderung fĂŒr den Arbeitsmarkt.

Wirtschaft und Arbeitsmarkt

FĂŒr die Debatte ist vor allem relevant, dass Gewerkschaften die AfD seit LĂ€ngerem nicht nur als politische, sondern auch als standort- und arbeitsmarktpolitische Gefahr bewerten. Die Argumentation richtet sich damit an BeschĂ€ftigte in Industrie und Dienstleistung ebenso wie an WĂ€hler, die wirtschaftliche StabilitĂ€t und soziale Sicherung als zentrale Kriterien sehen.

Politische Einordnung

Die Aussage fĂ€llt in eine Phase, in der die AfD in mehreren LĂ€ndern und auf Bundesebene weiter starke Aufmerksamkeit erzielt. Gerade deshalb dĂŒrfte die Auseinandersetzung um ihre wirtschaftspolitischen Vorstellungen ĂŒber die Landtagswahlen hinaus Wirkung entfalten, weil sie die Frage zuspitzt, welche Folgen eine Regierungsbeteiligung fĂŒr EU-Anbindung, Sozialstaat und FachkrĂ€ftesicherung hĂ€tte.

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