Forsa-Umfrage: AfD bleibt deutlich vor Union
Veröffentlicht am: 25.08.2026 um 14:23 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWSDie AfD behauptet sich laut Forsa weiterhin als klar führende Kraft in der aktuellen Sonntagsfrage, während die Union weiter an Anziehungskraft verliert – insbesondere im Osten, wo die Rechtsaußen-Partei einen gewaltigen Stimmenanteil erzielt. Gleichzeitig zeigt sich eine massive politische Entfremdung: Der Anteil der Menschen, die keiner Partei mehr zutrauen, Deutschlands Probleme zu lösen, steigt weiter an und ist jetzt auf dem höchsten Stand der letzten Jahre. Weitere Entwicklungen in anderen Umfragen der letzten Tage bestätigen diesen Trend; insbesondere der Vertrauensverlust in die traditionellen Volksparteien nimmt zu, was vor allem unter dem Eindruck von wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Unsicherheiten zu stehen scheint. Die Berichterstattung bei taz, Der Spiegel und FAZ betont dazu, dass die AfD vom Unmut gegen die Regierungsarbeit, steigenden Lebenshaltungskosten sowie von migrationspolitischen Debatten profitiert, während die SPD sogar in ihren früheren Kernmilieus an Resonanz verliert.
- Der Spiegel berichtet in einem ausführlichen Beitrag über das Umfragetief von SPD und Union. Besonderes Augenmerk legt der Artikel auf das wachsende Misstrauen in die etablierten Parteien und analysiert, wie die AfD – befeuert durch Debatten um Migration, Energiepreise und eine als abgehoben empfundene Ampelregierung – ihr Wählerpotenzial weiter ausbaut. Die Analyse hebt hervor, dass selbst frühere SPD-Hochburgen nun ins Wanken geraten. Quelle: Der Spiegel
- Die Süddeutsche Zeitung diskutiert in ihrer aktuellen Analyse vor allem das Politikverdrossenheit-Phänomen bei jungen Menschen. Im Artikel wird hinterfragt, warum traditionelle Volksparteien kaum mehr Resonanz haben, und argumentiert, dass nicht zuletzt soziale Medien und Negativerfahrungen im Alltag dazu führen, dass große Teile der Bevölkerung allen Parteien die Lösungskompetenz absprechen. Die politischen Ränder, gerade die AfD, profitieren hiervon am meisten. Quelle: Süddeutsche Zeitung
- Die FAZ widmet sich in ihrer Wahltrend-Analyse den Wählerwanderungen zwischen Union, AfD und Grünen. Mit zahlreichen Zahlen belegt der Artikel, wie gering das Vertrauen in die CDU/CSU mittlerweile ist und wie stark regionale Unterschiede die politischen Landschaften bestimmen – sprich: im Osten dominiert die AfD, im Westen bleibt die Lage volatil, wobei die Zahl der Unentschlossenen weiter auf Rekordniveau klettert. Quelle: FAZ
