Gesundheit

BÀr: Förderbedarf bei Frauengesundheit ist gigantisch

20.05.2026 - 09:16:56 | dts-nachrichtenagentur.de

Forschungsministerin Dorothee BĂ€r (CSU) will die medizinische Forschung an Frauenkörpern massiv ausbauen und kĂŒndigt neue Schritte an."Ab heute gilt eine neue Förderrichtlinie", sagte BĂ€r den Sendern RTL und ntv.

Dorothee BĂ€r (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Dorothee BĂ€r (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Dabei gehe es darum, auch in der Krebsforschung geschlechtersensibel mit Unterschieden zwischen mĂ€nnlichen und weiblichen Körpern umzugehen. Bisher sei der mĂ€nnliche Körper in der Medizin oft als Maß aller Dinge gesehen worden. Der Förderbedarf sei daher "gigantisch". Es sei "sehr gefĂ€hrlich", Frauen im Krankenhaus wie MĂ€nner zu behandeln, da Frauenkörper eben keine kleinen MĂ€nnerkörper seien.

Bei einem Herzinfarkt dauere es im Schnitt ĂŒber eine Stunde lĂ€nger, bis dieser bei einer Frau als solcher erkannt werde. "Diese eine Stunde entscheidet auch oft ĂŒber Leben und Tod", so BĂ€r.

BĂ€r sagte, dass erste Förderungen bereits greifen, etwa bei der Erforschung von Endometriose, woran zehn bis 15 Prozent aller Frauen leiden. "Wir erforschen, ob eine Diagnose ausschließlich durch eine OP stattfinden kann. Wir testen, ob es möglich ist ĂŒber den Urin oder das Blut auch schon eine Diagnose zu stellen", sagte BĂ€r. Die Folgen der Krankheit seien dramatisch und reichten bis hin zur ungewollten Kinderlosigkeit.

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