FIFA, WM

Infantino strebt Wiederwahl als FIFA-PrÀsident an

30.04.2026 - 22:18:13 | dpa.de

Gianni Infantino will die FIFA weiter als PrĂ€sident anfĂŒhren. Beim Kongress kĂŒndigt er seine erneute Kandidatur an.

  • Gianni Infantino kĂŒndigt seine erneute Kandidatur als FIFA-PrĂ€sident an.  - Foto: Darryl Dyck/The Canadian Press/AP/dpa
    Gianni Infantino kĂŒndigt seine erneute Kandidatur als FIFA-PrĂ€sident an. - Foto: Darryl Dyck/The Canadian Press/AP/dpa
  • FIFA-PrĂ€sident Gianni Infantino (r) prĂ€sentiert mit VizeprĂ€sident Victor Montagliani (l) und Kanadas Fußballchef Peter Augruso ein kanadisches Nationaltrikot mit seinem Namen. - Foto: Darryl Dyck/The Canadian Press/AP/dpa
    FIFA-PrĂ€sident Gianni Infantino (r) prĂ€sentiert mit VizeprĂ€sident Victor Montagliani (l) und Kanadas Fußballchef Peter Augruso ein kanadisches Nationaltrikot mit seinem Namen. - Foto: Darryl Dyck/The Canadian Press/AP/dpa
Gianni Infantino kĂŒndigt seine erneute Kandidatur als FIFA-PrĂ€sident an.  - Foto: Darryl Dyck/The Canadian Press/AP/dpa FIFA-PrĂ€sident Gianni Infantino (r) prĂ€sentiert mit VizeprĂ€sident Victor Montagliani (l) und Kanadas Fußballchef Peter Augruso ein kanadisches Nationaltrikot mit seinem Namen. - Foto: Darryl Dyck/The Canadian Press/AP/dpa

Gianni Infantino stellt sich im kommenden Jahr zum dritten Mal zur Wiederwahl als FIFA-PrĂ€sident. Der 56-JĂ€hrige kĂŒndigte seine Kandidatur fĂŒr eine weitere Amtszeit beim Kongress des Weltverbands in Vancouver an. «Ich will bestĂ€tigen, dass ich im kommenden Jahr Kandidat fĂŒr die Wahl des FIFA-PrĂ€sidenten sein werde», sagte Infantino an die Vertreter der MitgliedsverbĂ€nde gerichtet.

Infantino war 2016 auf Joseph Blatter gefolgt und zweimal jeweils ohne Gegenkandidaten im Amt bestĂ€tigt worden. Laut Statuten darf ein FIFA-PrĂ€sident maximal drei Amtszeiten absolvieren. Da Infantinos erste knapp dreieinhalb Jahre als FIFA-PrĂ€sident jedoch nicht angerechnet werden, kann er 2027 erneut fĂŒr vier Jahre dann bis 2031 in eine letzte Amtszeit gewĂ€hlt werden.

UnterstĂŒtzung aus SĂŒdamerika, Afrika und Asien 

Ein Gegenkandidat hat sich noch nicht erklĂ€rt, eine Opposition zu Infantino ist in der Fußballwelt derzeit nicht in Sicht. Vor drei Wochen hatte sich das Council des sĂŒdamerikanischen Kontinentalverbands Conmebol einstimmig fĂŒr eine Wiederwahl Infantinos ausgesprochen. Die afrikanischen und asiatischen VerbĂ€nde kĂŒndigten kurz vor dem Kongress ihre uneingeschrĂ€nkte UnterstĂŒtzung an. Damit hĂ€tte Infantino bereits jetzt die erforderliche Mehrheit fĂŒr eine Wiederwahl. 

Aus dem europĂ€ischen Fußball hatte es in der Vergangenheit mehrfach Kritik an der AmtsfĂŒhrung des Schweizers gegeben. Der Deutsche Fußball-Bund hatte ihm bei der letzten Wiederwahl die direkte UnterstĂŒtzung versagt. Mittlerweile ist das VerhĂ€ltnis wieder normalisiert, wie der Verband und Infantino selbst versicherten.

Nur wenig kritische Stimmen

Wegen des Umgangs Infantinos mit Donald Trump und der NÀhe zum US-PrÀsidenten gab es zuletzt es nur noch vereinzelte kritische Stimmen. Der FIFA-Chef hatte Trump im vergangenen Dezember bei der Auslosung der WM in den USA, Kanada und Mexiko einen neu geschaffenen Friedenspreis des Weltverbands verliehen.

Am Dienstag hatte das FIFA-Council den offiziellen Zeitplan fĂŒr die nĂ€chste PrĂ€sidentenkĂŒr beschlossen. Die Wahlperiode beginnt heute, bis zum 18. November können Kandidaten von den FIFA-MitgliedsverbĂ€nden vorgeschlagen werden. Die Wahl findet beim FIFA-Kongress am 18. MĂ€rz 2027 im marokkanischen Rabat statt.

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