Lasst, Ruhe

Lasst uns in Ruhe - FluglÀrmgegner fordern Reform des FluglÀrmschutzgesetzes / Neue Bundesregierung muss endlich schÀrfere Regeln schaffen

28.04.2025 - 13:53:47 | presseportal.de

Bremen - Die Bundesvereinigung gegen FluglĂ€rm (BVF) appelliert anlĂ€sslich des internationalen "Tag gegen den LĂ€rm" am 30. April an die kĂŒnftige Bundesregierung, die von FluglĂ€rm betroffenen Menschen nicht zu vergessen. Millionen von Menschen leiden im Umfeld von FlughĂ€fen tĂ€glich unter dem gesundheitsschĂ€dlichen LĂ€rm der startenden und landenden Maschinen. Der Zusammenschluss von Kommunen und BĂŒrgerinitiativen, die gegen FluglĂ€rm kĂ€mpfen, stellt ihre Forderungen in diesem Jahr unter das Motto "Lasst uns in Ruhe!"

Lasst uns in Ruhe - FluglÀrmgegner fordern Reform des FluglÀrmschutzgesetzes / Neue Bundesregierung muss endlich schÀrfere Regeln schaffen - Foto: presseportal.de

"Das geltende 'FluglĂ€rmschutzgesetz' aus 2007 schĂŒtzt die Luftverkehrswirtschaft und nicht die Menschen. Es muss dringend grundlegend ĂŒberarbeitet werden und dem aktuellen Stand der LĂ€rmwirkungsforschung angepasst werden," fordert der PrĂ€sident der Bundesvereinigung gegen FluglĂ€rm, Werner KindsmĂŒller. Die gesundheitlichen Risiken durch FluglĂ€rm seien lĂ€ngst erwiesen, aber die bisherige Bundesregierung sei untĂ€tig geblieben.

Untermauert wird die Forderungen nach schĂ€rferen Grenzwerten und einem besseren baulichen Schutz gegen FluglĂ€rm von der Wissenschaft: In Schulen, die durch FluglĂ€rm belastet werden, ist zum Beispiel der Unterricht oft so stark gestört, dass die Lernleistung der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler nachweislich leidet. Vor allem das Lesenlernen von Grundschulkindern wird durch LĂ€rm beeintrĂ€chtigt. "Jede Steigerung des LĂ€rms um 10 Dezibel verzögert die Entwicklung der LesefĂ€higkeit dieser Kinder um einen Monat. Die Kinder in den am stĂ€rksten belasteten Schulen lagen also in der Leseentwicklung im Durchschnitt zwei Monate hinter denen aus den am wenigsten belasteten Schulen.", betont die Entwicklungspsychologin Maria Klatte von der Technischen UniversitĂ€t Kaiserslautern-Landau aus Anlass des Internationalen Tags gegen LĂ€rm am 30. April 2025.

NachtflĂŒge ĂŒber Wohngebiete konsequent unterbinden, das fordert der Kardiologe Thomas MĂŒnzel. Das gesundheitliche Risiko fĂŒr Anwohnerinnen und Anwohner sei wĂ€hrend der Schlafzeit am höchsten, erklĂ€rt der Seniorprofessor am Klinikum der Johannes-Gutenberg-UniversitĂ€t Mainz. FluglĂ€rm beeintrĂ€chtige tagsĂŒber die Konzentration, störe aber vor allem den Nachtschlaf - mit gravierenden Folgen fĂŒr das menschliche Herz-Kreislauf-System. "Schon Dauerbelastungen von 50 bis 60 Dezibel, die ĂŒblicherweise in der Umgebung von FlughĂ€fen gemessen werdenund der LautstĂ€rke eines GesprĂ€chs entsprechen, können tagsĂŒber die Konzentration und nachts den Schlaf stören," betont Thomas MĂŒnzel. "Es ist wissenschaftlich erwiesen: FluglĂ€rm macht krank - und hier insbesondere der NachtfluglĂ€rm!"

Weitere Information:

https://www.fluglaerm.de/

Pressekontakt:

Werner KindsmĂŒller
Bundesvereinigung gegen FluglÀrm
-PrÀsident-

Werner.kindsmueller@fluglaerm.de
Postanschrift: Agnes-Miegel-Straße 60, 28279 Bremen
Mobil: + 49 151 2880 4294

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