Russland, Ukraine

Putin lehnt Treffen mit Selenskyj ab

05.06.2026 - 17:39:51 | dts-nachrichtenagentur.de

Russlands Präsident Wladimir Putin hat den Vorschlag des ukrainischen Staatschefs Wolodymyr Selenskyj für ein Treffen zu Friedensgesprächen zurückgewiesen.Nachdem Putin sich in seiner Rede beim St.

Putin lehnt Treffen mit Selenskyj ab
Russland - Wladimir Putin (Archiv) 05.06.2026 - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Petersburger Wirtschaftsforum zu dem offenen Brief aus Kiew nicht geäußert hatte, sagte er bei einer Diskussion im Anschluss, er habe den Brief am Vortag gesehen, aber keine Gelegenheit gehabt, ihn im Detail zu betrachten. Am Freitagmorgen habe er einen "flüchtigen Blick" darauf geworfen und einige Elemente beachtet. Selenskyj habe sein Alter erwähnt, aber das Wichtigste sei, seine Arbeit richtig zu machen.

Er selbst habe nie ein Treffen abgelehnt, sehe jedoch bisher "keinen Sinn" darin, sich nur um des Treffens willen zu treffen. Notwendig seien "langfristige" Vereinbarungen und Abmachungen, nicht nur für sechs Monate oder ein Jahr. Zunächst müsse eine Lösung gefunden werden, was der Kern der Sache sei.

Putin nannte Selenskyj während des gesamten Gesprächs nicht beim Namen, sondern "den Verfasser dieses Briefes". Er verstehe nicht, warum die Ukraine nicht wolle, dass die US-Regierung von Donald Trump als "Garant für Friedensgespräche" fungiere. Er sei "dankbar" gegenüber Trump, aber es gebe noch Arbeit zu tun. Es sei falsch gewesen, dass die Ukraine die Gespräche öffentlich gemacht habe. Selenskyj hatte in seinem offenen Brief Putin herausgefordert und ein persönliches Treffen vorgeschlagen.

Derweil werden sich der französische Präsident Emmanuel Macron, Bundeskanzler Friedrich Merz und der britische Premierminister Keir Starmer am Sonntag in London mit Selenskyj treffen. Das teilte der Élysée-Palast am Freitag mit. Ziel des Treffens sei es, die "enge Koordination" zur Unterstützung der Ukraine fortzusetzen und den Druck auf Russlands Kriegsanstrengungen zu erhöhen.

In der Erklärung des Élysée-Palasts hieß es weiter, dass Russland militärisch, wirtschaftlich und strategisch scheitere und an den Frontlinien in einem tödlichen Krieg erfolglos bleibe.

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | politik | 69488510 |

Weitere Meldungen

Ukrainische Luftangriffe bis tief hinein nach Russland. Immer mehr tragen ihre Langstreckendrohnen den Krieg zurück ins Land des Angreifers. Im Ziel: die russische Ölindustrie. Seit mehr als vier Jahren wehrt sich die Ukraine gegen die russische Invasion. (Ausland, 10.06.2026 - 09:25) weiterlesen...

Ukraine zielt auf Straßenverbindung zur Krim Die ukrainische Armee attackiert weiter eine wichtige Straßenverbindung auf die von Russland annektierte Halbinsel Krim. (Boerse, 09.06.2026 - 12:17) weiterlesen...

Moskau lässt Europäer und Ukraine abblitzen. Der Kreml zeigt aber weiter keinerlei Interesse daran. Mit Unterstützung führender europäischer Staaten startet der ukrainische Präsident eine neue Initiative für Friedensverhandlungen. (Ausland, 08.06.2026 - 14:54) weiterlesen...

Lettland: Nato-Kampfjets schießen Drohne ab. Nun flog erneut ein Flugobjekt über das Gebiet des Baltenstaats - und wurde vom Himmel geholt. In den Luftraum von Lettland waren zuletzt wiederholt fehlgeleitete ukrainische Drohnen eingedrungen. (Ausland, 08.06.2026 - 09:51) weiterlesen...

Europäer und Ukraine fordern Putin zu Verhandlungen auf. Drei europäische Länder und die Ukraine wollen sie wieder in Gang bringen. Sie nennen Putin fünf Voraussetzungen dafür. Die Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Krieges liegen auf Eis. (Ausland, 07.06.2026 - 23:17) weiterlesen...

E3 bekräftigen in London Ukraine-Unterstützung Die Staats- und Regierungschefs von Deutschland, Frankreich und dem Vereinigten Königreich, der sogenannten E3, haben ihre Unterstützung für die Ukraine im Krieg gegen Russland bekräftigt.In einer gemeinsamen Erklärung nach einem Treffen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Großbritanniens Premierminister Keir Starmer und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in London hoben sie die Bedeutung Europas als Unterstützer der Ukraine hervor und forderten eine "engste Zusammenarbeit" zwischen der Ukraine, europäischen Staaten und den USA.Die Staats- und Regierungschefs begrüßten die jüngsten Erfolge der Ukraine auf dem Schlachtfeld und verurteilten die großangelegten Raketen- und Drohnenangriffe Russlands auf ukrainische Städte. (Politik, 07.06.2026 - 22:46) weiterlesen...