KriminalitÀt, Polizei

BPOLI MD: Gemeinsamer Einsatz von Bundes- und Landespolizei sowie Deutscher Bahn

19.03.2026 - 13:15:00 | presseportal.de

Dessau-Roßlau - Mit dem Ziel der BekĂ€mpfung der Gewalt- und EigentumskriminalitĂ€t fĂŒhrte die Bundespolizeiinspektion Magdeburg, zustĂ€ndig fĂŒr die bahnpolizeiliche Aufgabenwahrnehmung im gesamten Bundesland Sachsen-Anhalt, am Mittwoch, den 18. MĂ€rz 2026, einen Fahndungseinsatz durch. UnterstĂŒtzt wurde sie hierbei in enger und partnerschaftlicher Zusammenarbeit durch die Landespolizei, Polizeirevier Dessau sowie der Deutschen Bahn Regio SĂŒdost, welche sich auch mit Personal an dem Einsatz beteiligte. Im Rahmen der Zugstreifen arbeiteten Bundespolizei und Zugbegleiter dabei Hand in Hand in gemeinsamen Teams zusammen, wodurch Kontrollen noch effektiver und zielgerichteter durchgefĂŒhrt werden konnten.

BPOLI MD: Gemeinsamer Einsatz von Bundes- und Landespolizei sowie Deutscher Bahn - Foto: presseportal.de
BPOLI MD: Gemeinsamer Einsatz von Bundes- und Landespolizei sowie Deutscher Bahn - Foto: presseportal.de

Die verstĂ€rkten Kontrollen fanden im Bereich des Hauptbahnhofes Dessau sowie auf den umliegenden Bahnstrecken statt. Ziel der Aktion war es, durch PrĂ€senz und gezielte Kontrollen die Sicherheit im Bahnverkehr zu erhöhen und gewaltprĂ€ventive Maßnahmen zu verstĂ€rken. Hierbei erfolgten durch die EinsatzkrĂ€fte eine Vielzahl von IdentitĂ€tsfeststellungen. Dabei konnten diverse Fahndungstreffer erzielt und die ausschreibenden Behörden jeweils in Kenntnis gesetzt werden.

Darunter befand sich auch eine Strafvollstreckung, welche nur eine Stunde nach Einsatzbeginn erfolgte: Ein 34-jĂ€hriger Reisender wurde in einem Regionalexpress von Magdeburg in Richtung Dessau kontrolliert. Die fahndungsmĂ€ĂŸige ÜberprĂŒfung seiner Personalien ergab gleich zwei Vollstreckungshaftbefehle der Staatsanwaltschaft Leipzig. Wegen Bedrohung und des Erschleichens von Leistungen verurteilte ihn das Amtsgericht Leipzig zu insgesamt 1070 Euro Geldstrafe beziehungsweise zu einer Ersatzfreiheitsstrafe von 65 Tagen. Weder zahlte der Verurteilte die jeweiligen BetrĂ€ge vollstĂ€ndig, noch stellte er sich den Haftstrafen. Demnach erließ obige Staatsanwaltschaft die Haftbefehle. Diese wurden dem Deutschen eröffnet. Es erfolgte seine Fest- und Mitnahme zum Bundespolizeirevier Dessau. Die Mutter des Gesuchten konnte die haftabwendenden 958 Euro fĂŒr ihren Sohn aufbringen und zahlte diese zuzĂŒglich der Verfahrenskosten fĂŒr ihr Kind auf einer Polizeidienststelle ein. Anschließend konnte jener 34-JĂ€hriger die RĂ€umlichkeiten der Bundespolizei wieder verlassen.

Gegen 11:30 Uhr sprach eine Zugbegleiterin EinsatzkrĂ€fte in einer Regionalbahn von Lutherstadt Wittenberg in Richtung Dessau an und bat um UnterstĂŒtzung. Eine mĂ€nnliche Person hatte kein fĂŒr die Fahrt erforderliches Zugticket. Die Beamten nahmen sich der Situation sofort an und den 27-JĂ€hrigen zur zweifelsfreien Personalienfeststellung mit in das Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof Dessau. Nach Feststellung und ÜberprĂŒfung seiner Daten wurde zudem bekannt, dass sich der Staatenlose seit Oktober des vergangenen Jahres unerlaubt in der Bundesrepublik aufhĂ€lt.

Kurz nach 12:45 Uhr kontrollierten Beamte eine 41-JĂ€hrige im Hauptbahnhof Magdeburg. Auch sie wurde per Haftbefehl gesucht. Gegen die Deutsche lag eine unbezahlte Geldbuße von 50 Euro wegen einer Ordnungswidrigkeit vor. Durch die ausbleibende Begleichung fĂŒhrte dies zu einer Erzwingungshaft von zwei Tagen. Die EinsatzkrĂ€fte eröffneten ihr die Situation. Nach Zahlung des offenen Betrages zuzĂŒglich der Verfahrenskosten setzte die Frau ihren Weg fort.

Insgesamt wurden sieben Betrugshandlungen im Rahmen der Nutzung der Bahn und ein unerlaubter Aufenthalt festgestellt. In allen FĂ€llen leiteten die KrĂ€fte entsprechende Ermittlungsverfahren ein. Der erfolgreiche Einsatz trug maßgeblich zu einer Steigerung des subjektiven Sicherheitsempfinden bei der Bevölkerung, den Reisenden auf den Bahnhöfen und den ZĂŒgen sowie den Kundenbetreuern und weiteren Mitarbeitern der Bahn bei.

RĂŒckfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Magdeburg
Telefon: +49 (0) 391-56549-505
E-Mail: bpoli.magdeburg.oea@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
X: @bpol_pir

Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Magdeburg ĂŒbermittelt durch news aktuell

http://ots.de/5f3411

So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
de | polizeimeldungen | 68867816 |

Weitere Meldungen

Angriff in Mexiko: TĂ€ter plante vermutlich nach US-Vorbild Eine Kanadierin stirbt, 13 weitere Menschen werden verletzt: Ein 27-JĂ€hriger greift an Mexikos berĂŒhmten Pyramiden Touristen an und soll nach dem Vorbild eines US-Massakers getötet haben. (Unterhaltung, 21.04.2026 - 19:23) weiterlesen...

Angriff in Mexiko: TĂ€ter plante offenbar nach US-Vorbild Eine Kanadierin stirbt, 13 weitere Menschen werden verletzt: Ein 27-JĂ€hriger greift an Mexikos berĂŒhmten Pyramiden Touristen an und soll nach dem Vorbild eines US-Massakers getötet haben. (Unterhaltung, 21.04.2026 - 19:07) weiterlesen...

Mexiko: Zwei Tote nach SchĂŒssen in touristischer Ruinenstadt. Der Vorfall passiert kurz vor der Fußball-WM. In Teotihuacan eröffnet ein Mann das Feuer: Eine Kanadierin stirbt, weitere Touristen werden verletzt. (Unterhaltung, 21.04.2026 - 03:59) weiterlesen...

Polizei: Rund 1.000 Fans bei SchlÀgerei vor Bayern-Stuttgart. Die Polizei berichtet tags darauf von Details des Vorfalls. Vor dem Bayern-Spiel gegen Stuttgart kommt es in der NÀhe des Stadions zu einer SchlÀgerei von rivalisierenden Ultras. (Politik, 20.04.2026 - 12:53) weiterlesen...

Weniger Straftaten - Mehr gewalttÀtige Kinder. Der Anstieg der GewaltkriminalitÀt ist vorerst gebremst. Sorgen bereitet die Zahl straffÀlliger Kinder. Das Cannabis-Gesetz, Grenzkontrollen und ein Fall aus Berlin beeinflussen die Kriminalstatistik. (Unterhaltung, 20.04.2026 - 10:15) weiterlesen...

Gewaltverbrechen 2025 leicht rĂŒcklĂ€ufig – Sorge um Kinder. Der Anstieg der GewaltkriminalitĂ€t ist vorerst gebremst. Das Cannabis-Gesetz, Grenzkontrollen und ein Fall aus Berlin beeinflussen die Kriminalstatistik. (Unterhaltung, 20.04.2026 - 10:00) weiterlesen...