KriminalitÀt, Polizei

Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: Vandalismus in S-Bahnen der Linie S7 und Gewaltdelikte

03.11.2025 - 11:32:14 | presseportal.de

MĂŒnchen - Auf der Strecke der S7 wurden am zurĂŒckliegenden Wochenende mehrere S-BahnfĂŒhrerstĂ€nde durch Vandalismus beschĂ€digt; Schadenshöhe: oberer vierstelliger Bereich. Zudem kam es am Sonntag (2. November) u.a. zu zwei Gewaltdelikten, dabei einmal gegen DB-Sicherheitspersonal.

Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: Vandalismus in S-Bahnen der Linie S7 und Gewaltdelikte - Foto: presseportal.de
Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: Vandalismus in S-Bahnen der Linie S7 und Gewaltdelikte - Foto: presseportal.de

* S7, Vandalismus in FĂŒhrerstĂ€nden:

Einen Schaden in Höhe eines oberen vierstelligen Eurobetrages verursachten ein oder mehrere bislang unbekannte TĂ€ter auf S-Bahnen der Linie 7 in mehreren S-BahnfĂŒhrerstĂ€nden. Zu einem noch unbekannten Zeitpunkt am Wochenende (31. Oktober bis 2. November) drangen der oder die TĂ€ter in, wie bisher ermittelt, 13 FĂŒhrerstĂ€nde von fahrenden S-Bahnen ein. Dort beschĂ€digten er oder sie u.a. Handmikrofone fĂŒr Lautsprecherdurchsagen und diverse elektronische Kabel. Zudem wurden die Hör- und Sprechgarnituren der Funktelefone entwendet. Ob es sich, wie vermutet, um reinen Vandalismus an Schienenfahrzeugen oder um einen anderen Hintergrund hinsichtlich der Tatbegehung handelt, ist Gegenstand der Ermittlungen der MĂŒnchner Bundespolizei. Da keine Aufbruchspuren bzw. BeschĂ€digungen an den TĂŒrschlössern vorgefunden wurden, wird davon ausgegangen, dass der oder die TĂ€ter sich mittels FĂŒhrerstandschlĂŒsseln Zugang verschafft haben. Dazu werden nun auch zahlreiche Videoaufzeichnungen von S-Bahnen sowie Haltepunkten der S7 ausgewertet. Die Bundespolizei ermittelt wegen eines besonders schweren Fall des Diebstahls sowie SachbeschĂ€digung.

** Leuchtenbergring, Angriff auf DB-Security: Kurz nach Mitternacht (Sonntag, 2. November) griff ein fahrscheinloser 40-jĂ€hriger Deutscher Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit tĂ€tlich an. Als sich der Markt Schwabener nach dem Ausstieg am Leuchtenbergring den weiteren Maßnahmen am Bahnsteig entziehen wollte, kam es zu einem Gerangel mit den DB-Mitarbeitern. Dabei kam es auch zu, u.a. rassistischen Beleidigungen sowie Bedrohungen gegenĂŒber den Security. Ein 33-jĂ€hrigen DB-Mitarbeiter wurde am Knie und Finger leicht verletzt. Der mit 1,06 Promille Alkoholisierte war bisher mit Beleidigungen sowie SachbeschĂ€digungen polizeilich in Erscheinung getreten.

*** Hauptbahnhof, wechselseitige Körperverletzung: Am Sonntag (2. November) gerieten am Hauptbahnhof ein 47-jĂ€hriger Pole und dessen 43-jĂ€hrige Landsfrau tĂ€tlich aneinander. Beide, mit je 2,3 Promille erheblich alkoholisiert, wurden gegen 19:50 Uhr von einem Passanten einer PrĂ€ventivstreife der Bundespolizei gemeldet. Zuvor war es - aus ungeklĂ€rter Ursache - zu gegenseitigen Hand- und FaustschlĂ€gen gekommen. Beide wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft MĂŒnchen I einer Blutentnahme zugefĂŒhrt und anschließend auf freien Fuß belassen. Der 47-jĂ€hrige, der 2012 erstmals ins Bundesgebiet eingereist war, war wegen Gewalt- und Brandstiftungsdelikten bereits polizeilich in Erscheinung getreten.

**** Die anhÀngenden Bilder sowie das Symbolbild können zu redaktionellen Zwecken mit dem Zusatz "Bundespolizei" im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.

RĂŒckfragen bitte an:

Wolfgang Hauner
Bundespolizeiinspektion MĂŒnchen
Denisstraße 1 - 80335 MĂŒnchen
Telefon: 089 515 550 1102
E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion MĂŒnchen ist zustĂ€ndig fĂŒr die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im grĂ¶ĂŸten deutschen S-Bahnnetz mit
ĂŒber 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum
rĂ€umlichen ZustĂ€ndigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion MĂŒnchen
gehören drei der vier grĂ¶ĂŸten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
der Landeshauptstadt und dem Landkreis MĂŒnchen die benachbarten
Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding,
Freising, FĂŒrstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.

Sie finden unsere Wache und unseren Dienstsitz fĂŒr die
nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst in der Denisstraße
1, rund 500m fußlĂ€ufig vom Hauptbahnhof entfernt. Das Revier befindet
sich im Ostbahnhof. Zudem gibt es DienstrÀume am Hauptbahnhof, in
Pasing und Freising. Weitere Informationen erhalten Sie ĂŒber oben
genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter
www.x.com/bpol_by .

Original-Content von: Bundespolizeidirektion MĂŒnchen ĂŒbermittelt durch news aktuell

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