Kriminalität, Polizei

Großer Drogenfund auf der A44 - Zwei Tatverdächtige in Untersuchungshaft

12.01.2026 - 13:57:19 | presseportal.de

Soest - Am Mittwochabend, 07.01.2026, gegen 19:00 Uhr, wurde auf dem Autobahnparkplatz "Röllingser Graben" an der Bundesautobahn A44 durch Kräfte des Zolls Bielefeld ein Fahrzeug kontrolliert. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um einen Ford Transit mit polnischem Kennzeichen.

POL-SO: Großer Drogenfund auf der A44 - Zwei Tatverdächtige in Untersuchungshaft - Foto: presseportal.de
POL-SO: Großer Drogenfund auf der A44 - Zwei Tatverdächtige in Untersuchungshaft - Foto: presseportal.de

Im Rahmen der Kontrolle überprüften die Zollbeamten die Ladefläche des Fahrzeugs. Dort befanden sich zahlreiche Umzugskartons, in denen sich augenscheinlich Betäubungsmittel sowie mehrere Kanister mit einer bislang unbekannten Flüssigkeit befanden. Aufgrund dieses Fundes wurde die Polizei zur Unterstützung bzw. zuständigkeitshalber hinzugezogen.

Ein Funkstreifenwagen der Polizei begab sich daraufhin zum Kontrollort und stellte die aufgefundenen Gegenstände sicher. Nach anschließender Auswertung und Wägung ergab sich, dass es sich um insgesamt rund 59 Kilogramm Marihuana handelte. Zudem wurden drei Kanister mit einer Gesamtmenge von etwa 50 Litern Flüssigkeit sichergestellt, bei der es sich vermutlich um synthetische Cannabinoide handelt.

Als Tatverdächtige gelten zwei rumänische Staatsangehörige: ein 40-jähriger Mann sowie eine 46-jährige Frau, beide wohnhaft in Halle (Saale). Das Fahrzeug, die Betäubungsmittel sowie die Flüssigkeit wurden sichergestellt. Die beiden Beschuldigten wurden einem Haftrichter vorgeführt und befinden sich derzeit in Untersuchungshaft.

Im Rahmen der weiteren Ermittlungen wurden an den Wohnanschriften der Beschuldigten in Halle (Saale) Durchsuchungen durch Kräfte der Polizei Sachsen-Anhalt durchgeführt. Diese verliefen ohne weitere Auffälligkeiten; zusätzliche Beweismittel konnten nicht aufgefunden werden.

Derzeit geht die Polizei von einem Verkaufswert von mindestens einer halben Million Euro aus.

Beide Beschuldigte sind bislang polizeilich nicht in Erscheinung getreten. Nach aktuellem Ermittlungsstand geht die Polizei davon aus, dass sie vermutlich als Kuriere eingesetzt wurden. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

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