Studie: Wenig Risikobewusstsein bei Nahrungsergänzungsmitteln
Veröffentlicht: 28.05.2025 um 00:01 Uhr, dts-nachrichtenagentur.deKnapp die Hälfte (49 Prozent) gehe zu Unrecht davon aus, dass die Produkte vor dem Verkauf auf gesundheitliche Unbedenklichkeit getestet werden, heißt es weiter. Gut vier von zehn der Befragten (41 Prozent) würden zudem erwarten, dass Höchstmengen für die Inhaltsstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln rechtlich vorgeschrieben seien, obwohl dies nicht der Fall ist. Die Verbraucherschützer kritisieren, dass Nahrungsergänzungsmittel von vielen Konsumenten als eine Art natürliches Arzneimittel wahrgenommen würden, obwohl sie rein rechtlich als Lebensmittel gelten und keine strengen Zulassungsprüfungen durchlaufen. Sie sehen die Politik in der Verantwortung. Ihre Aufgabe sei es, die Lebensmittelüberwachung zu stärken, um Konsumenten vor falschen Werbeversprechen zu schützen. Die Bundesregierung müsse sich auf EU-Ebene für ein Zulassungsverfahren einsetzen.
