Deutschland, Hessen

Wie sich Europas VÀter mit ihren Kindern beschÀftigen

13.05.2026 - 10:00:06 | dpa.de

Beim Spielen mit dem Kind oder Zu-Bett-Bringen sind VĂ€ter oft genauso hĂ€ufig dabei wie die Partnerin. Wird der Nachwuchs krank, sieht es anders aus. Was eine Forscherin zu den möglichen GrĂŒnden sagt.

In Deutschland erklÀren 42 Prozent der VÀter, kranke Kinder mindestens ebenso hÀufig zu betreuen wie ihre Partnerinnen. (Symbolbild) - Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa
In Deutschland erklÀren 42 Prozent der VÀter, kranke Kinder mindestens ebenso hÀufig zu betreuen wie ihre Partnerinnen. (Symbolbild) - Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa

Bei der familiĂ€ren Kinderbetreuung beteiligen sich VĂ€ter in Europa einer Studie zufolge vor allem an interaktiven Aufgaben wie Spielen. Auch beim Zubettbringen oder dem Organisieren von FreizeitaktivitĂ€ten gibt in den untersuchten neun LĂ€ndern jeweils die Mehrheit der VĂ€ter an, dies mindestens ebenso hĂ€ufig zu ĂŒbernehmen wie ihre Partnerin. Das geht aus einer Auswertung des Bundesinstituts fĂŒr Bevölkerungsforschung (BiB) in Wiesbaden hervor. Die Anteile variieren zwischen 68 Prozent in Deutschland und 95 Prozent in Norwegen.

Versorgende Aufgaben schwerer mit Arbeitszeit zu vereinbaren

Anders sieht es bei versorgenden TĂ€tigkeiten aus – etwa der Betreuung kranker Kinder oder der Zubereitung von Mahlzeiten. WĂ€hrend etwa in Norwegen 80 Prozent der VĂ€ter berichten, kranke Kinder mindestens ebenso hĂ€ufig zu betreuen wie ihre Partnerinnen, sind es in Deutschland nur 42 Prozent, wie die Wissenschaftler erklĂ€ren. 

«Versorgende TÀtigkeiten sind hÀufig stÀrker an feste Zeiten gebunden und 
lassen sich schwerer mit Erwerbsarbeit vereinbaren», erklĂ€rte BiB-Mitautorin Stefanie Hoherz. «Interaktive und freizeitbezogene TĂ€tigkeiten bieten dagegen grĂ¶ĂŸere zeitliche FlexibilitĂ€t und können hĂ€ufiger außerhalb von klassischen Kernarbeitszeiten ĂŒbernommen werden – etwa nach Feierabend oder am Wochenende.» Das Forscherteam bezog in der Auswertung die Daten von rund 5.500 VĂ€tern ein, die je nach Land zwischen den Jahren 2020 und 2024 erhoben wurden.

Gemeinsames Spielen macht zufriedener als Krankenbetreuung

Die Studie habe sich zudem mit dem Zusammenhang zwischen einzelnen Aufgaben der Kinderbetreuung und dem Wohlbefinden von VĂ€tern beschĂ€ftigt, ergĂ€nzte das BiB. Das Ergebnis: VĂ€ter, die nach eigenen Angaben mindestens so oft wie ihre Partnerinnen gemeinsam mit den Kindern spielen, berichteten ĂŒber eine höhere Lebenszufriedenheit. Die Betreuung kranker Kinder sei mit einer geringeren Lebenszufriedenheit verbunden.

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