Messerangriff an Bushaltestelle: Opfer auĂer Lebensgefahr
15.05.2026 - 15:40:59 | dpa.de
Nach dem Messerangriff an einer Bushaltestelle in Berlin-Neukölln schwebt das 33-jÀhrige Opfer nicht mehr in akuter Lebensgefahr. Der Zustand des Mannes sei aber weiterhin kritisch, teilte die Polizei mit. Ein Mann hatte dem 33-JÀhrigen mit einem Messer in den Nacken gestochen. Das Opfer wurde schwer verletzt und in einem Krankenhaus notoperiert.
Ein VerdĂ€chtiger ist nach Angaben der Polizei in Gewahrsam. Der 36-JĂ€hrige soll den Mann nach bisherigen Ermittlungen am frĂŒhen Donnerstagmorgen an einer Haltestelle in der Sonnenallee nach einer Zigarette gefragt haben.
«Nachdem er die Frage verneint hatte und kurze Zeit spĂ€ter in einen Bus der Linie M41 einsteigen wollte, verspĂŒrte er plötzlich einen Schlag im Nacken und ging zu Boden», teilte die Polizei am Freitag mit. Der angegriffene Mann habe eine mehrere Zentimeter tiefe Stichverletzung erlitten.
Auch eine Frau bedroht
Nur wenige Stunden spÀter soll der VerdÀchtige an einer Haltestelle auch eine 32-jÀhrige Frau nach Zigaretten gefragt haben. Die Frau habe verneint, der VerdÀchtige soll dann mit ihr in den Bus gestiegen sein und sie mit einem Messer aufgefordert haben, ihm Geld zu geben.
Die Frau blieb unverletzt und informierte den Busfahrer, der wiederum die Polizei alarmierte. EinsatzkrĂ€fte nahmen den 36-JĂ€hrigen fest, er sollte einem Haftrichter vorgefĂŒhrt werden. Laut Polizei gab der Mann an, aus Syrien zu kommen. Die Staatsangehörigkeit muss aber noch geklĂ€rt werden.
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