Kita bleibt nach tödlichem Unfall vorerst geschlossen
20.01.2026 - 12:57:22 | dpa.deNach dem tödlichen Unfall in einer Berliner Kita bleibt die Einrichtung nach aktuellem Stand noch bis einschlieĂlich Mittwoch geschlossen. Das teilte Susanne Gonswa, Sprecherin der Berliner Senatsverwaltung fĂŒr Bildung, Jugend und Familie, der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit.Â
Ein fĂŒnfjĂ€hriger Junge war am Montag in der Kita von einer TĂŒr erschlagen worden und gestorben. Nun soll geklĂ€rt werden, ob die TĂŒr aufgrund eines Handhabungsfehlers oder eines technischen Defekts stĂŒrzte. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.
AufklÀrung des Unfalls hat PrioritÀt
Der Unfall ereignete sich nach Polizeiangaben gegen 10.15 Uhr in der StraĂe Adlergestell in Niederschöneweide im Bezirk Treptow-Köpenick. Die Kinder waren nach dem Unfall abgeholt worden.
«Unsere Gedanken sind bei der Familie des verstorbenen Kindes sowie bei allen Angehörigen», sagte Gonswa. «In dieser schweren Situation hat die sorgfÀltige AufklÀrung des Unfallgeschehens durch die zustÀndigen Behörden oberste PrioritÀt.»
«Wir sind fassungslos»
Die Kita veröffentlichte auf ihrer Website das Bild einer brennenden Kerze vor schwarzem Hintergrund und ein Statement. «Wir sind fassungslos, tief traurig und tragen selbstverstĂ€ndlich zur lĂŒckenlosen AufklĂ€rung dieses Unfalls bei», heiĂt es darin. «In Gedanken sind wir bei der Familie und allen Angehörigen des Kindes und drĂŒcken unser tief empfundenes MitgefĂŒhl aus.» Man stehe im engen Austausch mit der Senatsverwaltung fĂŒr Bildung, Jugend und Familie, um die Betreuung der Kinder weiterhin sicherzustellen.
Oliver Igel, BezirksbĂŒrgermeister von Treptow-Köpenick, erklĂ€rte: «Der Tod eines Kindes in einer Kita in Niederschöneweide erschĂŒttert uns und erfĂŒllt uns mit tiefer Trauer. Den Angehörigen möchten wir unser MitgefĂŒhl aussprechen. Wir sind in Gedanken bei ihnen, aber auch bei allen Kindern, Eltern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der betroffenen Kita.»Â
FĂŒr alle werde eine ausreichende Notfall-Nachsorge angeboten, um mit der furchtbaren Situation umgehen zu können. «Es muss alles dafĂŒr getan werden, dass sich so etwas nicht wiederholen kann», sagte der SPD-Politiker.
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