Essen, HĂ€ftlingsflucht

HĂ€ftling flieht in Essen mit zwei Helfern aus Arztpraxis

Veröffentlicht am: 14.10.2026 um 15:06 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Ein Gefangener ist wĂ€hrend eines Arztbesuchs in der Essener Innenstadt entkommen. Die Polizei fahndet nach ihm und zwei mutmaßlichen Helfern und warnt vor einem möglichen Waffenbesitz.

Fahndung nach drei MĂ€nnern in Essen

  • Der HĂ€ftling wurde aus einer Justizvollzugsanstalt zu einer Praxis am Kennedyplatz gebracht.
  • Zwei bislang unbekannte Personen sollen ihm dort zur Flucht verholfen haben.
  • Die Polizei schließt eine Bewaffnung der FlĂŒchtigen derzeit nicht aus und bittet um Hinweise ĂŒber 110.
Zwei MĂ€nner sollen einem HĂ€ftling in Essen zur Flucht verholfen haben. (Symbolbild) - Bild: David Inderlied/dpa
Zwei MĂ€nner sollen einem HĂ€ftling in Essen zur Flucht verholfen haben. (Symbolbild) - Bild: David Inderlied/dpa

HĂ€ftling flieht bei Arztbesuch in Essen

Zwei MĂ€nner sollen einem HĂ€ftling wĂ€hrend eines Arztbesuchs in der Innenstadt von Essen zur Flucht verholfen haben. Die Polizei ist im Großeinsatz und warnt, die drei MĂ€nner könnten bewaffnet sein.

Gefangener entkommt am Kennedyplatz

Der Gefangene war aus einer Justizvollzugsanstalt zu einer Arztpraxis am Kennedyplatz gebracht worden. Dort sollen ihm zwei bislang unbekannte Personen zur Flucht verholfen haben.

Die drei MÀnner seien nun gemeinsam auf der Flucht, sagte eine Polizeisprecherin. Zu den genauen UmstÀnden der Befreiung machte die Polizei zunÀchst keine Angaben.

Polizei bittet um Hinweise

Unklar blieb zunĂ€chst auch, weshalb der Mann in Haft saß und wie gefĂ€hrlich er sein könnte. Die Polizei schrieb im Kurznachrichtendienst X, eine Bewaffnung der TĂ€ter könne derzeit nicht ausgeschlossen werden.

Wer eine verdÀchtige Person bemerkt, soll sie nicht ansprechen und umgehend die 110 anrufen.

Fluchten wĂ€hrend medizinischer Behandlungen außerhalb einer Justizvollzugsanstalt gelten als besondere Einsatzlagen, weil Gefangene dabei zeitweise in den öffentlichen Raum gebracht werden. Der Arztbesuch am Kennedyplatz betraf nach der Meldung einen HĂ€ftling, der aus einer Justizvollzugsanstalt in eine Praxis gebracht worden war.

FĂŒr die Polizei steht zunĂ€chst die Gefahrenabwehr im Vordergrund. Die Warnung vor einer möglichen Bewaffnung richtet sich deshalb unmittelbar an Passanten und soll verhindern, dass Zeugen die FlĂŒchtigen ansprechen oder deren Verfolgung aufnehmen. Der Notruf 110 ist in einer solchen Lage der vorgesehene Kontakt.

Offene Fragen zum Ablauf

Unklar sind zunĂ€chst die IdentitĂ€t der beiden Helfer, die genaue Art der Befreiung und die Richtung, in der das Trio geflĂŒchtet sein könnte. Ebenso offen bleiben der Haftgrund und die EinschĂ€tzung, welche konkrete Gefahr von dem Gefangenen ausgehen könnte. Diese Angaben dĂŒrften fĂŒr die weitere Fahndung und die spĂ€tere Aufarbeitung des Transports eine zentrale Rolle spielen.

Disclaimer...

de | unterhaltung | 70324892 |