Studie: Immer mehr BetrugsfÀlle im Zahlungsverkehr
17.04.2024 - 12:42:06 | dts-nachrichtenagentur.deBetroffene Verbraucher in Deutschland verloren im vorigen Jahr durchschnittlich 811 Euro. 2022 waren es nur 235 Euro gewesen. Zugleich haben die VorfĂ€lle Auswirkungen auf das Verhalten der Verbraucher. Die Befragungen von Cebr haben ergeben, dass sich einer von fĂŒnf Kunden heutzutage weniger sicher fĂŒhlt als vor zehn Jahren - und zwar sowohl beim stationĂ€ren Shoppen als auch beim Onlineeinkauf. Jeder sechste Verbraucher in Deutschland entscheide sich aktiv dafĂŒr, in GeschĂ€ften mit höheren Sicherheitsstandards einzukaufen. Weltweit ist es sogar einer von vier Verbrauchern. Und etwa genauso hoch ist der Anteil der Kunden hierzulande, die es gut finden, wenn sie von HĂ€ndlern aufgefordert werden, ihre IdentitĂ€t auf mindestens zwei verschiedene Arten zu ĂŒberprĂŒfen, bevor der Kauf getĂ€tigt wird - trotz der damit verbundenen Unannehmlichkeiten. FĂŒr die Studie im Auftrag des niederlĂ€ndischen Finanzdienstleisters Adyen wurden in 25 LĂ€ndern insgesamt 38.000 Verbraucher und 13.000 Unternehmen befragt. Fast die HĂ€lfte der Firmen rĂ€umte ein, in den zurĂŒckliegenden zwölf Monaten Opfer von betrĂŒgerischen AktivitĂ€ten geworden zu sein. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Anstieg um ein Drittel.
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