Industrie

Evonik-Chef winkt VertragsverlÀngerung

30.03.2026 - 14:39:57 | dts-nachrichtenagentur.de

Der Vorstandsvorsitzende des Chemiekonzerns, Christian Kullmann, steht vor einer erneuten VerlÀngerung seines Vertrags.

Evonik Industries (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
"In einer solch kritischen Phase wie derzeit sind StabilitĂ€t und KontinuitĂ€t nicht zu unterschĂ€tzen", sagte der Evonik-Aufsichtsratsvorsitzende Bernd Tönjes dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe) mit Blick auf die FĂŒhrung des Konzerns. Kullmanns Vertrag endet 2027, im Sommer wird das Kontrollgremium ĂŒber die VerlĂ€ngerung entscheiden.

Mit dem Börsenwert von Evonik zeigte sich Tönjes unzufrieden. "Der Aktienkurs spiegelt das Potenzial von Evonik nicht wider. Aber das liegt nicht am Management, sondern an externen Rahmenbedingungen", sagte er. Tönjes ist Chef der RAG-Stiftung, die 46 Prozent der Anteile hĂ€lt und Deutschlands vermögensstĂ€rkste private Stiftung ist. Bis Juni will der Evonik-Aufsichtsrat zudem die seit Herbst 2025 vakante Position des Finanzvorstands neu besetzen. "FĂŒr die anstehende Phase brauchen wir einen krisenerprobten und robusten Manager, der viel Erfahrung in Umbruchsituationen mitbringt", beschrieb Tönjes die Anforderungen.

Die Stiftung steht hinter der neuen Dividendenpolitik von Evonik, die faktisch auf eine KĂŒrzung hinauslĂ€uft. "Die RAG-Stiftung wird kein Problem haben, die niedrigeren Einnahmen aus der Evonik-Dividende zu ersetzen", sagte Tönjes. "Wir haben uns ein großes StĂŒck unabhĂ€ngig von Evonik gemacht, unser Portfolio diversifiziert und von einem schwierigen Marktumfeld gelernt." Jetzt werde man "mehr und mehr zu einer ,normalen Investorin`".

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