Deutschland, Energie

Erneuerbare Energien decken HĂ€lfte des Stromverbrauchs

29.09.2023 - 04:26:40 | dpa.de

Die Bundesregierung will unabhĂ€ngiger von fossilen Rohstoffen werden. Erneuerbare Energien aus Wind und Sonne leisten einen immer grĂ¶ĂŸeren Beitrag zur Stromversorgung. Aber es gibt auch Probleme.

Ein Windrad steht auf einem HĂŒgel einer großflĂ€chigen Solaranlage. - Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Erneuerbare Energien aus Wind und Sonne haben in den ersten drei Quartalen dieses Jahres mehr als die HĂ€lfte des deutschen Stromverbrauchs gedeckt. Genau waren es rund 52 Prozent - ein Plus von knapp fĂŒnf Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie vorlĂ€ufige Berechnungen des Zentrums fĂŒr Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-WĂŒrttemberg und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zeigen.

Der Ausbau erneuerbarer Energien spielt eine zentrale Rolle der Bundesregierung, um Klimaziele zu schaffen und unabhÀngiger von fossilen Rohstoffen zu werden.

BDEW-HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrerin Kerstin Andreae erklĂ€rte, besonders Photovoltaikanlagen leisteten einen immer grĂ¶ĂŸeren Beitrag zur Stromversorgung. Klar sei aber auch, dass die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien schwanke. In Zeiten, in denen die Sonne nicht scheine und der Wind nicht wehe, seien Gaskraftwerke nötig, in denen auch Wasserstoff verbrannt werden könne. «Es ist daher wichtig, dass der Bau solcher flexiblen Kraftwerke angereizt und Investitionssicherheit geschaffen wird.»

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