Deutschland, Automobilindustrie

Spritpreise fallen - ADAC: Nicht schnell genug

15.06.2026 - 11:13:30 | dpa.de

Die Einigung zwischen den USA und Iran lĂ€sst die Ölpreise fallen - auch Sprit ist zuletzt gĂŒnstiger geworden. Am Montag sind zunĂ€chst noch keine starken AusschlĂ€ge zu sehen.

Tanken ist zuletzt billiger geworden - dem ADAC geht es nicht schnell genug. (Archivbild) - Bild: Sven Hoppe/dpa
Tanken ist zuletzt billiger geworden - dem ADAC geht es nicht schnell genug. (Archivbild) - Bild: Sven Hoppe/dpa

Die Spritpreise reagieren nur zögerlich auf die Entspannung im Nahen Osten. Der ADAC beobachtet am Montag bisher noch keine Weitergabe der gesunkenen Ölpreise im «angemessenen Umfang». Diese sollte aber im Sinne der Autofahrer rasch passieren, fordert der Verkehrsclub. 

Am Sonntag kostete ein Liter Super E10 im bundesweiten Tagesdurchschnitt 1,877 Euro. Der Preis hat sich seit Mittwoch vergangener Woche nur wenig bewegt. Damals lag er bei 1,871 Euro. Bei Diesel zeigte sich zuletzt weiterhin ein AbwÀrtstrend. Mit 1,829 Euro war der Kraftstoff am Sonntag um 2,3 Cent billiger als am Mittwoch. 

Mit den aktuellen StĂ€nden ist E10 nur noch 9,9 Cent teurer als am letzten Tag vor Kriegsbeginn, Diesel um 8,3 Cent. In der Spitze hatte sich Diesel um mehr als 70 Cent pro Liter verteuert, E10 um mehr als 40 Cent. Die aktuellen Preise werden allerdings vom Tankrabatt gedrĂŒckt, durch den die Bundesregierung pro Liter auf Steuern in Höhe von 16,7 Cent verzichtet. Er lĂ€uft zum Monatsende aus - dann dĂŒrften die Preise an den ZapfsĂ€ulen wieder steigen.

de | wirtschaft | 69543192 |

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