EU verlÀngert Russland-Sanktionen um zwölf Monate
19.06.2026 - 05:26:10 | dts-nachrichtenagentur.deDie Sanktionen der EU gegen Russland, die aufgrund des Angriffskriegs gegen die Ukraine verhĂ€ngt wurden, umfassen BeschrĂ€nkungen im Handel, Finanzwesen, Energiesektor, in der Industrie, im Verkehrswesen und bei LuxusgĂŒtern. Ein Verbot der Einfuhr von russischem Rohöl auf dem Seeweg und die Abkopplung mehrerer russischer Banken vom Finanzkommunikationssystem Swift sind Teil der MaĂnahmen. Der Gesetzestext zur VerlĂ€ngerung der Sanktionen soll in den kommenden Wochen vom Ministerrat beschlossen werden, was als Formalie gilt.
ZusĂ€tzlich plant die EU neue Sanktionen, um den Druck auf Russland weiter zu erhöhen. In einer GipfelerklĂ€rung wurde betont, dass die russische Kriegswirtschaft weiter geschwĂ€cht werden soll, um Russland zu Friedensverhandlungen zu bewegen. Dazu sollen unter anderem die russischen Energieeinnahmen weiter verringert und die AktivitĂ€ten der russischen Schattenflotte eingedĂ€mmt werden. Allerdings kĂŒndigte Bulgariens neuer Regierungschef Rumen Radew an, Teile des geplanten Sanktionspakets abzulehnen, um die bulgarische Wirtschaft zu schĂŒtzen.
