Studie, Kleinunternehmen

Neue Studie: Deutsche Kleinunternehmen können durch Umstieg auf E-MobilitÀt 11.000 Euro pro Transporter sparen

12.12.2024 - 10:00:21 | presseportal.de

DUNTON (UK) / KÖLN - Kleine und mittlere Unternehmen können in Europa durch den Umstieg auf batterieelektrische Transporter ĂŒber einen Zeitraum von drei Jahren pro Flottenfahrzeug 14.000 Euro sparen. Die beiden grĂ¶ĂŸten Einzelposten dieses Effizienzpotenzials bilden die im Vergleich zu konventionellen Diesel- und Benzinantrieben gĂŒnstigeren Energiekosten und der geringere Wartungsaufwand von Elektro-Transportern. Dies ist das Ergebnis der von Ford Pro beauftragten Studie " Wirtschaftliche Bedeutung des Nutzfahrzeug-Einsatzes in Europa 2024" des Centre for Economics and Business Research (CEBR) (1). Der auf der auf wirtschaftliche Fragestellungen spezialisierte Think Tank bezieht sich in seiner Studie auf fĂŒnf zentrale MĂ€rkte fĂŒr leichte Nutzfahrzeuge und hat hierfĂŒr 1.000 Betriebe in Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und Großbritannien befragt.

Neue Studie: Deutsche Kleinunternehmen können durch Umstieg auf E-MobilitÀt 11.000 Euro pro Transporter sparen - Foto: presseportal.de

In seiner Analyse stellt das CEBR fest, dass sich elektrische Transporter innerhalb von drei Jahren - also dem klassischen Abschreibungs-Zeitraum fĂŒr WirtschaftsgĂŒter - durch die geringeren Betriebskosten mehr als bezahlt machen. Die niedrigeren Einsatzkosten kommen kleinen und mittleren Unternehmen direkt zugute, sobald sie die Vorteile elektrischer Transporter nutzen und mit der EinfĂŒhrung elektrifizierter Fahrzeuge dem Vorbild grĂ¶ĂŸerer Fuhrparks folgen.

"Die kleinen und mittleren Unternehmen bilden das RĂŒckgrat der europĂ€ischen Wirtschaft. Ihr Umstieg auf Elektro-Transporter stellt den entscheidenden nĂ€chsten Schritt auf dem Weg zur Elektrifizierung des Straßenverkehrs in Europa dar. Einige von ihnen haben diese Reise bereits begonnen und Ford Pro stellt sicher, dass wir die batterieelektrischen Transporter und die passenden Dienstleistungen anbieten, um sie dabei zu unterstĂŒtzen", erklĂ€rt Hans Schep, General Manager von Ford Pro Europa.

Sobald sich ein Kleinunternehmen erstmals mit der Möglichkeit der Elektrifizierung befasst, hilft Ford Pro, diesen Wandel so einfach wie möglich zu gestalten. Die Software-Lösung "E-Switch Assist" zeigt schnell, welche Fahrzeuge aus ihrem aktuellen Fuhrpark sich gemessen an der Auslastung des jeweiligen Transporters am sinnvollsten durch elektrifizierte Modelle ersetzen lassen. Europaweit haben Ford Pro Kunden bereits mehr als 50.000 Bestandsfahrzeuge mit dieser Software analysiert und sich die besten Optionen zur Elektrifizierung ihres Fuhrparks durchrechnen lassen.

Diese Berechnungen verdeutlichen: Elektrofahrzeuge bieten kleinen und mittleren Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten, ihre Kosten ab dem ersten Einsatztag zu minimieren - insbesondere durch die geringeren Kosten fĂŒr das Aufladen der Batterien im Vergleich zum Betanken von Benzin- und Dieselfahrzeugen. Mit der Ford Pro Charging Software profitieren Kunden zudem von einem smarten Lade-Management. Ihre Elektro-Fahrzeuge werden wenn möglich außerhalb der Spitzenzeiten geladen, was ihre Energiekosten zusĂ€tzlich senkt.

Hinzu kommt: Batterieelektrische Transporter sind mechanisch weniger komplex als Dieselfahrzeuge, was zu einem geringeren Wartungsaufwand fĂŒhrt. Nach SchĂ€tzungen von Ford Pro liegen beispielsweise die Service- und Reparaturkosten eines Ford E-Transit um 40 Prozent unter denen eines vergleichbaren Transporters mit Dieselmotor.

EU-weit zĂ€hlen 99 Prozent aller Betriebe zum Segment der kleinen und mittleren Unternehmen (2). Laut dem jetzt veröffentlichten CEBR-Elektrifizierungsbericht können Firmen in Deutschland mit Einsparungen in Höhe von bis zu 11.000 Euro durch die Umstellung der Antriebsart rechnen. Am stĂ€rksten profitieren Firmen in Frankreich: FĂŒr sie ergeben sich sogar Kostenvorteile von bis zu 19.000 Euro. Dies resultiert aus mehreren Faktoren. In unserem westlichen Nachbarland verringern staatliche ZuschĂŒsse den Preisunterschied zwischen Fahrzeugen mit Elektro- und Kolbenmotor, zudem gelten fĂŒr Firmenwagen mit E-Antrieb vorteilhaftere Abschreibungsmöglichkeiten. Dass der Ladestrompreis in Frankreich deutlich unter dem fĂŒr dieselbe Strecke nötigen Aufwand fĂŒr Benzin und Diesel liegt, erhöht das Einsparpotenzial zusĂ€tzlich.

FĂŒr Betriebe in Spanien ergeben die Berechnungen ein Sparpotenzial von bis zu 16.000 Euro pro Fahrzeug, im Vereinigten Königreich belĂ€uft sich der mögliche Vorteil auf bis zu 14.000 Euro und in Italien auf bis zu 12.000 Euro. Im Durchschnitt dieser fĂŒnf großen MĂ€rkte können Kleinunternehmen bis zu 14.000 Euro pro Transporter einsparen.

Konkrete Kostenvorteile im Betriebsalltag nachgewiesen

Die Vorteile eines Umstiegs auf eine kosteneffizienten Elektroflotte mit Ford Pro belegt beispielsweise ein Blick auf den Zustelldienst France Alliance 56. Als das Unternehmen in der französischen Region Morbihan seinen Betrieb aufnahm, lieferte es Pakete ausschließlich mit Dieselfahrzeugen aus. Heute setzt das Unternehmen mehrere E-Transit ein und nutzt Ford Pro Charging-Lösungen.

Durch den Umstieg auf die Elektro-Transporter hat France Alliance 56 seine Energiekosten um mehr als 80 Prozent reduziert. Die Ausgaben pro 100 Kilometer Fahrtstrecke sanken auf nur noch drei Euro, wĂ€hrend konventionelle Transporter 18 bis 20 Euro verursachten. Laut Angaben des Unternehmens ließen sich diese Einsparungen ausgesprochen einfach realisieren.

"Wenn unsere Fahrer von ihrer Tour zurĂŒckkehren, können sie ihre Transporter ganz leicht aufladen: Es kostet sie bloß zehn Sekunden, am Ladepunkt auszusteigen und das Stromkabel ans Fahrzeug anzuschließen - einfacher geht es kaum", erklĂ€rt Willy Le Gouellec, Manager bei France Alliance 56. "Auch die Software kann ich sehr intuitiv nutzen: Sie zeigt mir fĂŒr jedes Fahrzeug an, welche Reichweite noch zur VerfĂŒgung steht. Wir erkennen große Vorteile."

ZusĂ€tzliche Kostenvorteile ergeben sich auch dadurch, dass E-Transporter von eventuellen GebĂŒhren fĂŒr das Befahren von Umweltzonen befreit sind. In europĂ€ischen GroßstĂ€dten existieren bereits mehr als 350 dieser Zonen, in denen insgesamt mehr als 80 Millionen Menschen leben.

Ein Beispiel dafĂŒr findet sich in El Rastro: Das Ă€lteste GeschĂ€ftsviertel von Madrid gehört heute zu einer Niedrig-Emissions-Zone. Der örtliche HĂ€ndlerverband Asociacion de Comerciantes Nuevo Rastro Madrid sowie der ebenfalls in diesem Stadtteil liegende Cebada-Markt setzen jetzt gemeinsam einen Ford E-Transit anstelle der zuvor genutzten Diesel- und Benzinfahrzeuge ein. Das Transporter-Sharing bildet einen zentralen Teil des Pilotprojekts Rastro Electricity by Ford. Ford Pro betreibt es gemeinsam mit Madrids Stadtverwaltung. Ziel ist es, dem Handel Kostensenkungen und weitere Vorteile zu ermöglichen.

Manuel Gonzålez, PrÀsident der Asociacion de Comerciantes Nuevo Rastro Madrid, erklÀrt dazu: "Wir erzielen signifikante Einsparungen von rund 50 Prozent - doch es gibt weit mehr Vorteile als nur die geringeren Energiekosten. Dank des Elektroantriebs können wir Waren ohne Mautzahlungen befördern. Jetzt, wo sich diese Pluspunkte und die einfache Handhabung herumsprechen, wollen immer mehr Handelsbetriebe auf Elektro-Transporter umsteigen."

Marta Gonzålez, Managerin des Cebada-Markts, ergÀnzt: "Da wir mitten in der Niedrig-Emissions-Zone unserer Stadt liegen, haben wir uns Sorgen gemacht, ob wir unseren Kunden weiterhin einen effizienten Heimlieferservice bieten können. Diese Sorge hat sich dank des E-Transit erledigt."

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1) Bericht des Centre for Economics and Business Research mit einer SchĂ€tzung der SchĂ€tzung der WirtschaftstĂ€tigkeit in Branchen, deren GeschĂ€ftsmodell wesentlich von Transportern abhĂ€ngt. Bericht bezieht sich auf fĂŒnf nationale MĂ€rkte sowie die gesamte EU. Veröffentlicht Mai 2024. In Auftrag gegeben von H+K Strategies und Ford Motor Company. Einzusehen auf media.ford.com unter https://tinyurl.com/bdhdj5my

2) Definition kleiner und mittelstÀndischer Unternehmen der EuropÀischen Kommission (Link: https://tinyurl.com/mvbm69ts)

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Über Ford Motor Company

Die Ford Motor Company (NYSE: F) ist ein globales Unternehmen mit Sitz in Dearborn, Michigan, das sich zum Ziel gesetzt hat, einen Beitrag zu einer besseren Welt zu leisten und jedem Menschen Zugang zu MobilitĂ€t zu bieten. Der Ford+ Zukunftsplan des Unternehmens konzentriert sich auf vorhandene StĂ€rken des Unternehmens und den Ausbau des Kundennetzes. Ford entwickelt und produziert Lkw, Vans, SUVs und Pkw sowie zugehörige Dienstleistungen. Dazu hat Ford sein GeschĂ€ft in drei kundenorientierte Segmente aufgeteilt: Ford Blue fĂŒr die Entwicklung ikonischer Verbrenner- und Hybridfahrzeuge, Ford Model e fĂŒr softwarebasierte Elektroautos und Ford Pro zur UnterstĂŒtzung von GeschĂ€ftskunden bei der Umwandlung und Erweiterung ihres GeschĂ€fts mit Fahrzeugen und Diensten, die auf ihre Anforderungen zugeschnitten sind. DarĂŒber hinaus bietet Ford ĂŒber die Ford Bank auch Finanzdienstleistungen an. Ford beschĂ€ftigt weltweit etwa 174.000 Mitarbeiter. Weitere Informationen ĂŒber das Unternehmen sowie die Produkte und Services finden Sie unter media.ford.com.

Pressekontakt:

Marko Belser
Ford-Werke GmbH
+49 (0) 221-9017520
marko.belser@ford.com

Original-Content von: Ford-Werke GmbH ĂŒbermittelt durch news aktuell

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