Krafttraining, Minuten

Krafttraining: 90–120 Minuten pro Woche senken Sterberisiko um 13%

26.06.2026 - 13:23:05 | boerse-global.de

Harvard-Studie belegt: 90 Minuten Krafttraining pro Woche reduzieren Sterberisiko um 13 Prozent. Neue Trends wie Seilspringen und Rudern boomen.

Fitness-Trends 2026: Krafttraining senkt Sterberisiko deutlich
Krafttraining - Eine Person springt Seil und fĂĽhrt Double Unders aus, mit unscharfem Seil in einer hellen Fitnessumgebung. 26.06.2026 - Bild: ĂĽber boerse-global.de

Der Sommer 2026 bringt neue Fitness-Trends: Statt eintöniger Laufrunden setzen immer mehr Sportler auf Intervalltraining, Rudern und Seilspringen. Experten versprechen mehr Effizienz bei weniger Zeit.

Double Unders: FĂĽnf Minuten reichen

Doppeldurchschläge beim Seilspringen – sogenannte Double Unders – gelten als neuer Geheimtipp. Schon fünf bis zehn Minuten täglich verbessern Ausdauer, Schnelligkeit, Sprungkraft und Koordination.

Auch Rudern und Kettlebell-Workouts liegen im Trend. Der New Yorker Fitnessexperte Noam Tamir stuft sie als effektiver ein als Joggen. Rudern ist besonders gelenkschonend und trainiert Rücken, Oberschenkel und Gesäß. Kettlebell-Intervalltraining pusht vor allem das Herz-Kreislauf-System.

Harvard-Studie: Krafttraining senkt Sterberisiko

Eine großangelegte Harvard-Studie untermauert die Bedeutung von Krafttraining. Die Untersuchung mit 147.000 Teilnehmern über 30 Jahre zeigt: 90 bis 120 Minuten Krafttraining pro Woche senken das allgemeine Sterberisiko um 13 Prozent. Besonders deutlich ist der Effekt beim Demenztod – hier sinkt das Risiko um 27 Prozent.

Die Kombination mit 150 Minuten Ausdauertraining pro Woche senkt das Sterberisiko sogar um 45 Prozent. Die Ergebnisse wurden am 24. Juni im British Journal of Sports Medicine veröffentlicht.

Kindern fehlt die Ausdauer

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Wer sein Sterberisiko senken will, muss nicht stundenlang trainieren. Die Harvard-Studie zeigt: 90–120 Minuten Krafttraining pro Woche reichen – und in Kombination mit Ausdauertraining sinkt das Risiko sogar um 45%. In diesem Leitfaden erfahren Sie die genauen Übungen und den optimalen Wochenplan. Jetzt kostenlosen Trainings-Leitfaden anfordern

Der Trend kommt nicht von ungefähr. Das Fitnessbarometer 2026 der Kinderturnstiftung Baden-Württemberg zeigt: Die Ausdauerwerte von Kindern zwischen drei und zehn Jahren liegen unter dem Niveau vor der Pandemie. Über 51.000 Motoriktests flossen in die Analyse ein. Bewegungsmangel korreliert dabei auch mit psychischen Belastungen wie Ängsten und Stimmungstiefs.

Fünf Minuten Gehpause – und die Produktivität leidet nicht

Für Büroarbeiter gibt es gute Nachrichten: Eine Studie vom 23. Juni im British Journal of Sports Medicine mit über 19.000 Erwachsenen belegt, dass fünfminütige Gehpausen alle 30 bis 120 Minuten Müdigkeit reduzieren und die Stimmung verbessern. Optimal sind stündliche Pausen – ohne Einbußen bei der Arbeitsproduktivität.

Eurobike: E-Bike passt Widerstand an Herzfrequenz an

Die Branchenmesse Eurobike in Frankfurt präsentierte am 25. Juni technische Neuheiten. Ein E-Bike-Antrieb passt den Motorwiderstand automatisch an die Herzfrequenz des Fahrers an – für optimales Training im Zielpulsbereich. Zudem arbeiten Hersteller wie Canyon und VW an der V2X-Kommunikation zwischen Fahrrädern und Fahrzeugen.

Fitness-Tracker: Mehr Schritte, aber kein messbarer Nutzen

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Keine Zeit für stundenlanges Training? Die Lösung: 90–120 Minuten Krafttraining pro Woche senken das Sterberisiko um 13% – das belegt eine Harvard-Studie mit 147.000 Teilnehmern. Der Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie die Einheiten effizient in den Alltag integrieren. Trainings-Leitfaden jetzt kostenlos sichern

Die Medizin dämpft jedoch die Erwartungen an Wearables. Eine Metaanalyse im Journal of the American Heart Association vom 24. Juni untersuchte über 1.000 Herz-Kreislauf-Patienten. Fitness-Tracker steigerten die tägliche Schrittzahl um durchschnittlich 1.097 Schritte und die moderate Aktivität um vier Minuten. Eine messbare Verbesserung der Leistungsfähigkeit oder eine Reduktion klinischer Risiken ließ sich nicht nachweisen.

Wer neue Formate unter Anleitung testen möchte, findet Anfang Juli regionale Schnupperkurse für Zumba und Piloxing – dynamische Alternativen zum klassischen Cardiotraining.

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