Workflow statt Warteschleife
25.06.2026 - 08:30:00 | presseportal.deKliniken investieren in digitale Technik, doch vielerorts bremsen MedienbrĂŒche und getrennte Systeme den Alltag aus. Gerade PflegekrĂ€fte verlieren dadurch wertvolle Zeit. Entscheidend wird deshalb die Frage, wie sich GerĂ€te und Prozesse intelligent vernetzen lassen. Im Mittelpunkt stehen interoperable Systeme, mobile Kommunikation und digitale IdentitĂ€ten, die Patienten sicher durch die gesamte Klinik begleiten. Im Mittelpunkt steht ein orchestrierter Workflow, bei dem Daten automatisch Folgeprozesse auslösen und nicht in Silos verschwinden. Das soll Fehler reduzieren und AblĂ€ufe beschleunigen. Wie KrankenhĂ€user solche Prozesse besser koordinieren können, zeigt Zebra Technologies mit vernetzten Scanner-, Kommunikations- und Healthcare-Lösungen. DarĂŒber spricht Niels von Bothmer, Sr. Account Manager Healthcare Germany.
Woran scheitern klinische AblÀufe heute besonders hÀufig?
Die gröĂten Schwierigkeiten entstehen dort, wo Informationen zwar erfasst, aber nicht sinnvoll weiterverarbeitet werden. Viele Systeme arbeiten weiterhin isoliert nebeneinander. Wird etwa ein Medizinprodukt gescannt, muss die Information auch in Warenwirtschaft und Krankenhausinformationssystem hinterlegt sein. Fehlt diese Verbindung, bleibt der Vorgang ohne Nutzen. Genau an diesem Punkt entscheidet InteroperabilitĂ€t ĂŒber funktionierende AblĂ€ufe.
Weshalb bringen Digitalisierungsprojekte Kliniken noch nicht spĂŒrbar voran?
Viele Kliniken digitalisieren bestehende AblĂ€ufe, ohne Prozesse grundlegend neu zu denken. Ein Papierformular als PDF schafft noch keinen besseren Workflow. Gleichzeitig arbeiten Systeme hĂ€ufig isoliert nebeneinander. Genau hier setzt Zebra an: Die Healthcare-GerĂ€te verbinden Datenerfassung, Kommunikation und mobile Nutzung in einer Plattform. PflegekrĂ€fte können sich per NFC anmelden und sofort arbeiten. Gleichzeitig lassen sich Ă€ltere Standards wie DECT durch WLAN- oder private-5G-Lösungen ersetzen. Messengerfunktionen erleichtern zudem die Abstimmung im Klinikalltag und sorgen dafĂŒr, dass Informationen schneller zwischen Pflege, Labor und weiteren Bereichen ausgetauscht werden können. Solange KrankenhĂ€user jedoch an alten Kommunikationswegen festhalten, bleibt die gewĂŒnschte Entlastung aus.
Wie lassen sich Verwechslungen und Fehler im Klinikalltag reduzieren?
Patienten benötigen vom ersten Moment an eine digitale IdentitĂ€t, die sie durch den gesamten Aufenthalt begleitet. Dadurch lassen sich Proben, Medikamente und Leistungen eindeutig zuordnen. Das reduziert Verwechslungen deutlich. Gleichzeitig entstehen belastbare Echtzeitdaten darĂŒber, welche Leistungen tatsĂ€chlich erbracht wurden und welche Kosten pro Fall entstehen.
Was braucht es fĂŒr einen wirklich orchestrierten klinischen Workflow?
Systeme mĂŒssen Informationen austauschen und automatisch Folgeprozesse auslösen. Wird beispielsweise ein Barcode erfasst, darf die Information nicht in einem Datensilo verschwinden. Ebenso wichtig ist eine möglichst einheitliche Hard- und Softwarelandschaft, damit Mitarbeitende problemlos zwischen Bereichen wechseln können. Genau auf diesen Ansatz konzentriert sich Zebra.
Mehr Informationen ĂŒber ZEBRA TECHNOLOGIES GERMANY GmbH unter: www.zebra.com
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