US-Medien, Trump

US-Medien: Trump will Verurteilung in New York aufheben lassen

Veröffentlicht: 02.07.2024 um 06:32 Uhr, dpa.de

Der frĂŒhere US-PrĂ€sident Donald Trump bemĂŒht sich Berichten zufolge nach der jĂŒngsten Entscheidung des höchsten Gerichts zur ImmunitĂ€tsfrage um die Aufhebung seiner Verurteilung in New York.

Nur wenige Stunden nach dem Beschluss des Supreme Courts hÀtten Trumps AnwÀlte erste Schritte unternommen und sich mit einem Brief an den zustÀndigen Richter in New York gewandt, berichteten der Sender CNN und die "New York Times" unter Verweis auf nicht namentlich genannte Quellen.

Demnach sollen die AnwĂ€lte den Richter auch gebeten haben, die fĂŒr den 11. Juli angesetzte StrafmaßverkĂŒndung zu verschieben. Trumps Team beruft sich dabei auf die Entscheidung des Obersten US-Gerichts, wonach US-PrĂ€sidenten weitgehenden Schutz vor Strafverfolgung im Amt genießen. Der Schritt seiner AnwĂ€lte war erwartbar und dĂŒrfte wohl aussichtslos sein, könnte wegen der folgenden juristischen Schritte aber zumindest die VerkĂŒndung des Strafmaßes hinauszögern.

Im Prozess um die Verschleierung von Schweigegeld-Zahlungen an eine Pornodarstellerin in New York war Trump vor einigen Wochen in allen 34 Anklagepunkten von den Geschworenen fĂŒr schuldig gesprochen worden. Es war das erste Mal in der Geschichte der Vereinigten Staaten, dass ein ehemaliger PrĂ€sident wegen einer Straftat verurteilt wurde. Trump könnte im schlimmsten Fall eine mehrjĂ€hrige Haftstrafe drohen.

Gerichtsentscheid dĂŒrfte Wahlbetrugsverfahren auf den Kopf stellen

In einem anderen Strafverfahren gegen den Republikaner hatten Trumps AnwĂ€lte den Supreme Court angerufen, um die Frage zu klĂ€ren, ob ehemalige PrĂ€sidenten fĂŒr Handlungen im Amt strafrechtlich belangt werden können. Das Oberste Gericht entschied am Montag, dass weitgehende ImmunitĂ€t fĂŒr offizielle Handlungen von US-PrĂ€sidenten gilt. Die Entscheidung dĂŒrfte das Wahlbetrugsverfahren gegen Trump in Washington auf den Kopf stellen und auch Auswirkungen auf ein Ă€hnlich gelagertes Verfahren gegen den 78-JĂ€hrigen im Bundesstaat Georgia haben. Offen sind bisher auch die Folgen fĂŒr das Verfahren wegen Mitnahme geheimer Regierungsdokumente in Florida.

Der New Yorker Fall ist allerdings anders gelagert, weil er in erster Linie Trumps Handlungen als PrÀsidentschaftskandidat vor der Wahl 2016 betrifft. Trump war mit der Argumentation, dass der Fall seine PrÀsidentschaft betreffe, bereits in der Vergangenheit gescheitert./trö/DP/zb

de | wirtschaft | 65400387 |

Weitere Meldungen

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 15.07.2026 - 17.00 Uhr Trump droht Iran mit Angriffen auf zivile InfrastrukturWASHINGTON/TEHERAN - US-PrĂ€sident Donald Trump hat dem Iran erneut mit Angriffen auf die zivile Infrastruktur des Landes gedroht. (Boerse, 15.07.2026 - 17:05) weiterlesen...

Trump droht Iran mit Angriffen auf zivile Infrastruktur WASHINGTON/TEHERAN - US-PrÀsident Donald Trump hat dem Iran erneut mit Angriffen auf die zivile Infrastruktur des Landes gedroht. (Boerse, 15.07.2026 - 16:44) weiterlesen...

Ölpreise legen etwas zu - Drohungen von US-PrĂ€sident Trump Richtung Iran Die anhaltenden kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten haben die Ölpreise am Mittwoch erneut gestĂŒtzt. (Boerse, 15.07.2026 - 15:37) weiterlesen...

Trump droht Iran mit Angriffen auf zivile Infrastruktur WASHINGTON/TEHERAN - US-PrÀsident Donald Trump hat dem Iran erneut mit Angriffen auf die zivile Infrastruktur des Landes gedroht. (Boerse, 15.07.2026 - 13:46) weiterlesen...

Trump droht Iran mit Angriffen auf zivile Infrastruktur WASHINGTON/TEHERAN - US-PrÀsident Donald Trump hat dem Iran erneut mit Angriffen auf die zivile Infrastruktur des Landes gedroht. (Boerse, 15.07.2026 - 11:00) weiterlesen...

Ölpreise legen zu - Neue Drohungen von US-PrĂ€sident Trump Richtung Iran Die anhaltenden kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten haben die Ölpreise am Mittwoch erneut nach oben getrieben. (Boerse, 15.07.2026 - 10:30) weiterlesen...