Abakus-Training, Kognitive

Abakus-Training: Kognitive Beschwerden sinken um 60 Prozent

16.06.2026 - 02:02:02 | boerse-global.de

Forschungsergebnisse aus 2026 zeigen: Gezieltes Training und ErnĂ€hrung verbessern kognitive FĂ€higkeiten auch bei ĂŒber 80-JĂ€hrigen.

Gehirntraining im Alter: Neue Studien belegen Formbarkeit
Abakus-Training - Nahaufnahme von Gehirnsynapsen mit leuchtenden Verbindungen. Eine Ă€ltere Hand berĂŒhrt eine digitale OberflĂ€che mit GehirnaktivitĂ€t. 16.06.2026 - Bild: ĂŒber boerse-global.de

Aktuelle Studien aus dem Juni 2026 stellen die Annahme infrage, dass kognitive FĂ€higkeiten zwangslĂ€ufig und unumkehrbar nachlassen. Gezieltes Training, ErnĂ€hrung und neue TherapieansĂ€tze spielen dabei eine SchlĂŒsselrolle.

TĂ€gliches Kurztraining zeigt messbare Erfolge

Forscher des Center for BrainHealth der University of Texas at Dallas veröffentlichten ihre Ergebnisse in Scientific Reports. Über drei Jahre beobachteten sie 3.966 Erwachsene zwischen 19 und 94 Jahren. Die Teilnehmer absolvierten tĂ€glich nur fĂŒnf bis 15 Minuten Gehirntraining.

Anzeige: Die aktuelle Studie der UniversitĂ€t von SĂŁo Paulo belegt: Mit nur 5 Minuten Abakus-Training tĂ€glich lassen sich kognitive Beschwerden um 60% senken. Holen Sie sich die Schritt-fĂŒr-Schritt-Anleitung fĂŒr zu Hause – inklusive ErnĂ€hrungsplan. Jetzt kostenlosen Report anfordern

Zur Messung nutzten die Wissenschaftler den BrainHealth Index (BHI). Dieser bewertet Klarheit, emotionale Balance und soziale Verbundenheit. Die Auswertung zeigte: Kognitive Verbesserungen waren in jeder Altersgruppe messbar – auch bei den ĂŒber 80-JĂ€hrigen. Entscheidend war das kontinuierliche Engagement der Teilnehmer. Geschlecht oder Bildungsgrad spielten dagegen kaum eine Rolle. Besonders große Fortschritte machten Probanden mit niedrigeren Ausgangswerten.

Abakus-Training reduziert Beschwerden um 60 Prozent

Eine Studie der UniversitĂ€t von SĂŁo Paulo (USP) in International Psychogeriatrics untersuchte spezielle Trainingsmethoden. 207 gesunde Senioren nahmen ĂŒber 24 Monate teil. Mit Hilfsmitteln wie dem Abakus und GruppenaktivitĂ€ten ließen sich kognitive Beschwerden um 60 Prozent reduzieren. Die GedĂ€chtnisleistung und Exekutivfunktionen verbesserten sich innerhalb eines Jahres um 45 Prozent. Depressive Symptome gingen um knapp ein Drittel zurĂŒck.

ErnÀhrung beeinflusst das biologische Alter

Neben mentalem Training spielt die ErnĂ€hrung eine zentrale Rolle. Forscher der University of Sydney veröffentlichten Mitte Juni 2026 eine Untersuchung mit 100 Erwachsenen zwischen 65 und 75 Jahren. Ergebnis: Wer den Fleischanteil zugunsten pflanzlicher Proteine und komplexer Kohlenhydrate reduzierte, verbesserte sein biologisches Alter – gemessen nach der Klemera-Doubal-Methode.

Trotz einer Senkung des tierischen Proteins von 50 auf 30 Prozent der Gesamtzufuhr beobachteten die Wissenschaftler keinen Kraftverlust. Parallel dazu untersuchte die Hirosaki University in Japan den Zusammenhang zwischen Vitamin C und der Gehirnstruktur. In der Analyse von 2.044 Erwachsenen in PLOS One (2026) korrelierte ein höherer Vitamin-C-Spiegel mit einem grĂ¶ĂŸeren Volumen der grauen Substanz und stĂ€rkerer KonnektivitĂ€t im Default Mode Network (DMN). Dessen SchwĂ€chung wird hĂ€ufig mit kognitivem Abbau in Verbindung gebracht.

Anzeige: Angst vor geistigem Abbau? Die Forschung zeigt: Ihr Gehirn bleibt auch mit 80 formbar. Mit dem richtigen Training und einer angepassten ErnÀhrung können Sie Ihr biologisches Alter verbessern. Starten Sie noch heute mit unserem kostenlosen 5-Minuten-Plan. Gratis-Report jetzt sichern

Pilze als Therapie bei Alzheimer – ein Einzelfall

Über die PrĂ€vention hinaus gibt es neue Erkenntnisse zur Behandlung fortgeschrittener Demenz. Ein Fallbericht in Frontiers in Neuroscience vom 15. Juni 2026 dokumentiert die Wirkung psilocybinhaltiger Pilze bei einer 80-jĂ€hrigen Alzheimer-Patientin im SpĂ€tstadium. Nach einer spezifischen Dosis zeigte sie zeitweise eine RĂŒckkehr kognitiver FĂ€higkeiten, erkannte Angehörige wieder und erlangte motorische Kontrollfunktionen zurĂŒck. Die Forscher betonten jedoch: Es handelt sich um einen Einzelfall ohne dauerhafte Heilung oder Verlangsamung der Grunderkrankung.

Einen anderen Ansatz verfolgt das Imperial College London. In Advanced Science vom 15. Juni 2026 beschreiben Wissenschaftler die nicht-invasive temporale Interferenz-Stimulation (TI) des Hippocampus. Im Mausmodell förderte die Methode die Neubildung von Neuronen. Klinische Studien am Menschen zur Sicherheit und VertrĂ€glichkeit bei Alzheimer-Patienten laufen bereits – erste Phasen zeigen positive Ergebnisse.

de | wissenschaft | 69548350 |