Apple, Herbst

Apple M6 im Herbst: 12 GPU-Kerne und 200 GB/ s Bandbreite

Veröffentlicht: 17.07.2026 um 09:22 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Apple plant mit dem M6-Prozessor einen massiven KI-Schwerpunkt und verzichtet auf die Pro-Max-Ultra-Reihe. Der M7 soll Nvidia herausfordern.

Apple M6 Chip: KI-Fokus und neues Strategie-Konzept
Nahaufnahme eines leuchtenden, futuristischen Siliziumchips mit komplexen Schaltkreisen auf einer dunklen, reflektierenden Oberfläche, umgeben von verschwommenen digitalen Datenströmen. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der neue M6-Prozessor soll im Herbst 2026 erscheinen und den Fokus massiv auf künstliche Intelligenz legen.

Technische Daten: Mehr Power für KI-Workloads

Die Standardversion des M6 wird derzeit in aktualisierten MacBook-Pro-Modellen getestet. Erste Daten deuten auf eine 10-Kern-CPU hin – sechs Effizienzkerne und wir Leistungskerne. Die Rechenleistung soll damit 15 bis 20 Prozent über dem Vorgänger M5 liegen.

Auch die Grafik legt zu: Statt zehn GPU-Kernen wie beim M5 sind nun bis zu 12 Kerne vorgesehen. Die Speicherbandbreite steigt von 153 GB/s auf 200 GB/s. Hinzu kommen eine überarbeitete GPU-Architektur, verbesserte Video-Encoder und ein leistungsstärkerer Neural Engine für KI-gestützte Aufgaben.

Strategiewechsel: Schluss mit der Pro-Max-Ultra-Reihe?

Apple könnte mit dem M6 eine radikale Kehrtwende vollziehen. Branchenberichten zufolge verzichtet der Konzern in dieser Generation auf die Ableger Pro, Max und Ultra. Stattdessen konzentriert sich Apple auf den Basis-M6 und treibt parallel die Entwicklung der M7-Familie voran.

Das hieße: Aktuelle M5-Pro- und M5-Max-Systeme blieben vorerst die Flaggschiffe für Profi-Anwender. Ein Basis-M6-MacBook Pro könnte noch 2026 in bestehenden Gehäusen erscheinen. Ein komplett neues Design mit OLED-Display – möglicherweise als „MacBook Ultra“ – wird für später erwartet.

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M7: Apples Antwort auf Nvidia

Der eigentliche Coup soll aber der M7 werden. Er wird für die erste Jahreshälfte 2027 erwartet und soll 240 GB/s Speicherbandbreite bieten. Die Pro- und Max-Varianten folgen Ende 2027.

Das ambitionierteste Projekt ist der M7 Ultra, der für Anfang 2028 geplant ist. Er soll direkt mit Nvidias Datencenter-Beschleunigern konkurrieren. Gerüchte sprechen von bis zu 1,5 TB Unified Memory – ein gewaltiger Sprung gegenüber den 512 GB des M3 Ultra. Apple will diese Prozessoren ab 2029 in eigenen KI-Servern einsetzen, um unabhängiger von Cloud-Diensten zu werden.

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Milliarden-Investitionen in die Chip-Zukunft

Apple rüstet massiv auf. Der Konzern übernahm kürzlich das Startup Q.ai für zwei Milliarden Euro, um die Entwicklung eigener KI-Chips voranzutreiben. Zudem sicherte sich Apple einen 30-Milliarden-Euro-Deal mit Broadcom über in den USA gefertigte Chips.

Auf der Softwareseite erhielt Apple Intelligence kürzlich die Zulassung für China – durch Partnerschaften mit Alibaba und Baidu. Die Apple-Aktie legte daraufhin um 4,01 Prozent auf 327,50 Euro zu. Und die Zukunft? Der M8 ist bereits in Planung und soll auf einem 1,4-Nanometer-Fertigungsprozess basieren.

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