USA, Computer

Samsung stellt Konkurrenz für Apple-Brille Vision Pro vor

22.10.2025 - 06:20:46 | dpa.de

Apple sorgte Anfang 2024 für Aufsehen mit der teuren Computer-Brille Vision Pro. Samsung und Google kontern nun mit einem günstigeren Gerät, das ähnliche Bedienung und Funktionen bieten soll.

Die neue Samsung-Brille - hier zu sehen ihr Prototyp aus dem Frühjahr - gibt es deutlich günstiger als Apples Vision Pro.  - Foto: Andrej Sokolow/dpa
Die neue Samsung-Brille - hier zu sehen ihr Prototyp aus dem Frühjahr - gibt es deutlich günstiger als Apples Vision Pro. - Foto: Andrej Sokolow/dpa

Samsung und Google treten mit einem deutlich günstigeren Gerät gegen Apples Computer-Brille Vision Pro an. Der südkoreanische Elektronik-Riese bietet das Headset mit dem Namen Galaxy XR in den USA für 1.799 Dollar an, während Apple die Vision Pro ab 3.499 Dollar verkauft. Von Google kommen das angepasste Android-Betriebssystem und der integrierte KI-Assistent Gemini.

Die Brillen können mit Kameras die Umgebung einfangen und auf Displays vor den Augen der Nutzer wiedergeben - zusammen mit zusätzlich eingeblendeten digitalen Objekten. Außerdem können Nutzer damit wie mit VR-Brillen in künstliche Welten eintauchen. Apple brachte seine Vision Pro bereits im Februar 2024 auf den Markt, jetzt folgt ein Modell mit einem leistungsstärkeren Chip. Unter anderem wegen des Preises blieb das Gerät bisher ein Nischenangebot für Enthusiasten und berufliche Nutzer zum Beispiel in Design oder Medizin.

Schon in frühen Demonstrationen der Brille von Samsung und Google war zu erkennen, dass Bedienung und Funktionen stark an die der Vision Pro angelehnt sind. Das Samsung-Headset hat zugleich einen Rahmen aus Kunststoff statt Aluminium wie bei Apple und verzichtet zum Beispiel darauf, in manchen Situationen die Augenpartie der Nutzer auf der Frontseite der Brille zu simulieren.

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | wissenschaft | 68291999 |

Weitere Meldungen

Trump spricht nach Streit freundlich über KI-Firma Anthropic. Die US-Regierung griff durch - aber nun schlägt Donald Trump versöhnliche Töne an. Der OpenAI-Rivale Anthropic verlangt, dass seine KI nicht in autonomen Waffen und zur Massenüberwachung genutzt wird. (Wissenschaft, 22.04.2026 - 00:15) weiterlesen...

Florida ermittelt gegen OpenAI nach Waffen-Attacke an Uni. Staatsanwälte fordern nun mehr Informationen von der Entwicklerfirma. Ein Angreifer, der zwei Menschen auf einem Uni-Gelände in Florida tötete, ließ sich zuvor laut Ermittlern von ChatGPT beraten. (Wissenschaft, 21.04.2026 - 21:19) weiterlesen...

Chefwechsel bei Apple: Hardware-Boss übernimmt von Tim Cook. Sein Nachfolger wird nun unter anderem Umwälzungen durch Künstliche Intelligenz meistern müssen. Tim Cook machte Apple nach dem Tod von Mitgründer Steve Jobs 2011 zu einer Geldmaschine. (Wissenschaft, 21.04.2026 - 03:38) weiterlesen...

Amazon investiert weitere Milliarden in Anthropic. Mit Amazon hat die KI-Firma einen starken Partner gefunden. Anthropic ist ein führender Rivale des ChatGPT-Entwicklers OpenAI. (Wissenschaft, 21.04.2026 - 00:40) weiterlesen...

Chefwechsel bei Apple. Mit 65 übergibt er nun die Führung an einen Firmen-Insider. Tim Cook führte Apple seit dem Tod von Mitgründer Steve Jobs 2011. (Wissenschaft, 20.04.2026 - 22:45) weiterlesen...

Elon Musk bleibt Pariser Anhörung zu Plattform X fern. Im Fokus stehen Vorwürfe zu Algorithmen, sexualisierten Deepfakes und Holocaustleugnung. Trotz der Abwesenheit des Tech-Milliardärs setzt Paris die Ermittlungen gegen dessen Plattform X fort. (Wissenschaft, 20.04.2026 - 18:26) weiterlesen...