RKI: Höhepunkt der Grippewelle wahrscheinlich erreicht
20.02.2025 - 11:14:50 | dpa.de
Der Höhepunkt der Grippewelle scheint nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) erreicht zu sein. Die Zahl der gemeldeten FĂ€lle ist in der Woche vom 10. bis zum 16. Februar im Vergleich zur Vorwoche relativ stabil geblieben, wie aus einem aktuellen Bericht zu akuten Atemwegsinfektionen hervorgeht. Das Niveau an KrankheitsfĂ€llen ist aber nach wie vor hoch.Â
Rund 7,5 Millionen Menschen in Deutschland leiden den Experten zufolge derzeit an einer akuten Atemwegsinfektion. Viele davon haben eine Grippe. «Influenzaerkrankungen werden in allen Altersgruppen verzeichnet», so das RKI.
Krankenhauseinweisungen gehen zurĂŒck
Die Zahl der Menschen, die wegen einer akuten Ateminfektion ins Krankenhaus mussten, ist in den meisten Altersgruppen gesunken. Gut ein Drittel der Betroffenen kam wegen eines schweren Influenza-Verlaufs in eine Klinik. Auch bei Schulkindern habe es insgesamt einen RĂŒckgang gegeben, allerdings liege die Zahl der schwer verlaufenden FĂ€lle nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau.Â
«Wenn das Kind schwer Luft kriegt, nicht mehr genug isst, das Fieber nach mehreren Tagen nicht runter geht oder der Allgemeinzustand sich verschlechtert, sollten sie auf jeden Fall zum Arzt», riet der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft fĂŒr PĂ€diatrische Infektiologie Tobias Tenenbaum kĂŒrzlich.
RKI empfiehlt Masketragen
Wer Symptome einer akuten Atemwegsinfektion habe, sollte drei bis fĂŒnf Tage und bis zur deutlichen Besserung der Symptomatik zu Hause bleiben, rĂ€t das RKI. WĂ€hrend dieser Zeit sollte der direkte Kontakt zu Personen vermieden werden, vor allem zu Menschen, die ein erhöhtes Risiko fĂŒr schwere KrankheitsverlĂ€ufe haben, zum Beispiel Ă€ltere Menschen. «Menschen mit akuten Atemwegssymptomen sollten eine Maske zum Fremdschutz tragen.»
Auch Menschen, die sich vor einer Infektion schĂŒtzen wollen, empfiehlt das RKI das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes in InnenrĂ€umen. Die Impfungen gegen Covid-19, Influenza, RSV und Pneumokokken sollten gemÀà den Empfehlungen der StĂ€ndigen Impfkommission geschehen.
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