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Fermentierte Lebensmittel: Studie belegt GLP-1-ähnliche Effekte

Veröffentlicht: 12.07.2026 um 22:25 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Pochierte und gekochte Eier sind am kalorienärmsten und schonen Vitamine. Forscher fordern zudem höhere Protein-Empfehlungen.

Eier-Zubereitung: So bleiben Vitamine und Kalorien im Lot
Ein perfekt pochiertes Ei auf einem Bett aus frischem Spinat, Dampf steigt leicht auf. Fokus auf Textur und Aussehen. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Schonend garen, Vitamine retten

Pochierte und gekochte Eier kommen auf rund 155 Kilokalorien pro 100 Gramm. Damit sind sie die kalorienärmsten Varianten. Schonende Garverfahren erhalten zudem die meisten Vitamine. Trotzdem gibt es Verluste: Der Vitamin-A-Gehalt sinkt um bis zu 20 Prozent.

Besonders krass zeigt sich der Unterschied bei Vitamin D. Ein kurzes Kochen reduziert den Gehalt nur um etwa 18 Prozent. Ein 40-minütiger Backprozess lässt dagegen rund 61 Prozent verschwinden. Fachleute raten deshalb zu möglichst kurzen Garzeiten.

Neue Debatte um Protein-Empfehlungen

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Parallel zur Kochdiskussion stellen Forscher die tägliche Eiweißmenge infrage. Chris Macdonald von der University of Cambridge hält die gängigen Empfehlungen für zu niedrig. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt 0,8 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht vor. Für Menschen ab 65 Jahren liegt der Richtwert bei 1,0 Gramm.

Macdonald sieht besonders bei älteren Menschen, Sportlern und Schwangeren einen höheren Bedarf. Der Proteinbedarf lässt sich übrigens nicht nur über Eier decken. Auch Hülsenfrüchte und Getreide liefern reichlich Eiweiß.

Frühstückstrends: Weniger Zucker, mehr Fermentiertes

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Die bewusste Wahl der Zubereitung passt in einen allgemeinen Trend. Verbraucher achten immer stärker auf Zutatenlisten und Verarbeitungsgrad. Unternehmen wie die Barnhouse Naturprodukte GmbH reagieren darauf mit zuckerreduzierten Bio-Knuspermüslis.

Fermentierte Lebensmittel wie Kimchi, Sauerkraut oder Joghurt rücken ebenfalls in den Fokus. Eine Studie aus dem Jahr 2025 deutet darauf hin, dass sie die Produktion des Hormons GLP-1 anregen. Das könnte ähnliche Effekte auf die Gewichtsregulierung haben wie Adipositas-Medikamente. Berichten zufolge ließen sich durch gezielte Integration solcher Lebensmittel signifikante Gewichtsverluste erzielen.

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