Handy-Sicherheit: Neues Recht auf Reparatur seit Ende Juli
Veröffentlicht am: 02.08.2026 um 21:07 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Einbruch in Mattersburger Handyshop, Festnahmen in Hamburg und Niederösterreich â und neue Regeln fĂŒr Reparaturen. Ein Ăberblick.
Einbruch im Einkaufszentrum Mattersburg
Unbekannte TÀter sind Anfang August gewaltsam in einen Handyshop in einem Einkaufszentrum in Mattersburg eingedrungen. Sie rÀumten das GeschÀft weitgehend leer und entwendeten eine betrÀchtliche Menge an Elektronikwaren. Auch am GebÀude und der Einrichtung entstand erheblicher Sachschaden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sichert Spuren am Tatort.
Erfolge gegen Diebesbanden
Die Polizei Hamburg-Wilhelmsburg konnte derweil sieben MÀnner im Alter von 18 bis 39 Jahren festnehmen. Ein Zeuge hatte die Flucht der Gruppe nach einem Einbruch in eine Lagerhalle beobachtet und die Beamten alarmiert. Im Fluchtfahrzeug fanden die EinsatzkrÀfte Teile der Beute: verschreibungspflichtige Medikamente. Die Gruppe wurde vorlÀufig festgenommen.
Einen weiteren Fahndungserfolg meldet das Landeskriminalamt Niederösterreich. Dort gelang die Festnahme einer vierköpfigen Bande, die seit dem FrĂŒhjahr eine Einbruchsserie verĂŒbt haben soll. Die Ermittler schreiben ihr unter anderem den Diebstahl von Kupferkabeln zu â Gesamtschaden: rund 250.000 Euro. Die MĂ€nner wurden bei einem Einbruchsversuch im Bezirk Hollabrunn gefasst und in eine Justizanstalt eingeliefert.
Phishing nach dem Diebstahl
Die Polizei Bielefeld warnt angesichts der anhaltenden KriminalitĂ€t vor einem hĂ€ufigen Fehler: Smartphones in GesĂ€Ătaschen zu tragen. Das begĂŒnstige DiebstĂ€hle. Besser: Wertvolle Elektronik in verschlossenen Innentaschen aufbewahren.
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Doch der Diebstahl ist oft erst der Anfang. Sicherheitsexperten beobachten eine neue Taktik: Kriminelle nutzen gefĂ€lschte Anmeldeseiten von Apple oder Google, um an Zugangsdaten der Besitzer zu gelangen. So wollen sie GerĂ€tesperren umgehen und an persönliche Daten kommen. Wer eine verdĂ€chtige Nachricht erhĂ€lt, sollte keine Anmeldedaten eingeben â und ausschlieĂlich die offiziellen Apps der Hersteller nutzen.
Recht auf Reparatur: Das Àndert sich
Seit Ende Juli gilt in Deutschland ein neues Recht auf Reparatur. Hersteller von Smartphones, Tablets und HaushaltsgerĂ€ten mĂŒssen nun Ersatzteile fĂŒr sieben bis zehn Jahre bereithalten. Entscheidet sich ein Verbraucher fĂŒr eine Reparatur statt fĂŒr ein AustauschgerĂ€t, verlĂ€ngert sich die gesetzliche GewĂ€hrleistung um ein Jahr. Ein Anspruch auf kostenlose Instandsetzung auĂerhalb der GewĂ€hrleistung besteht allerdings nicht.
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Experten weisen zudem auf technische HĂŒrden hin: Software-EinschrĂ€nkungen der Hersteller könnten die Arbeit unabhĂ€ngiger WerkstĂ€tten weiter erschweren. Zuletzt sorgten Berichte ĂŒber Probleme mit Bezahldiensten nach Software-Updates fĂŒr Aufsehen â der Zugriff auf sensible Systemfunktionen war eingeschrĂ€nkt.
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