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iOS 27: Apple ändert Regeln für geteilte Alben radikal

Veröffentlicht: 15.07.2026 um 22:45 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Apple führt mit iOS 27 automatisch löschende Alben ein und verlangt für KI-Features teurere iCloud+-Abos.

iOS 27 Beta: Apple ändert Speicherregeln für geteilte Alben
Digitale Illustration von Datenfluss zwischen Smartphone, Tablet und Desktop, symbolisiert Cloud-Speicher und geteilte Alben. Illustration mit AI erstellt ĂĽbermittelt durch boerse-global.de

Mit iOS 27 ändert Apple die Regeln für geteilte Alben – und fordert mehr Speicherplatz von den Nutzern.

Seit dem 13. Juli 2026 ist die öffentliche Beta von iOS 27 verfügbar. Zusammen mit iPadOS 27 und macOS 27 führt Apple grundlegende Neuerungen für die iCloud-Fotoverwaltung ein. Besonders im Fokus: temporäre Alben, die künftig automatisch nach 30 Tagen gelöscht werden. Ein klarer Einschnitt für alle, die gemeinsame Urlaubsfotos oder Projekte nur kurz teilen.

Neue Speicherregeln fĂĽr geteilte Alben

Die größte Änderung betrifft die Lebensdauer temporärer Alben. Nach 30 Tagen verschwinden sie automatisch – es sei denn, die Nutzer sichern die Inhalte vorher lokal. Apple hat dafür neue Werkzeuge bereitgestellt:

  • Auf dem iPhone oder iPad: Ein neuer Button „Alle geteilten Elemente speichern" im Drei-Punkte-MenĂĽ erlaubt den Massenexport. Bei teilweise synchronisierten Bibliotheken erscheint ein dynamischer Button, der nur die noch fehlenden Dateien speichert.
  • Auf dem Mac: Nutzer von macOS 27 können per Rechtsklick oder ĂĽber das DateimenĂĽ alle geteilten Medien direkt in die Hauptbibliothek exportieren.
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Ein weiteres lang erwartetes Feature hält ebenfalls Einzug: iCloud Shared Albums unterstützen jetzt volle Auflösung. Bisher mussten Nutzer bei geteilten Alben mit komprimierten Bildern vorliebnehmen. Die Ladegeschwindigkeit von Fotos soll sich im Vergleich zu iOS 26 um 70 Prozent verbessert haben.

KI-Functions nur mit teuren Abos

Die neuen Apple-Intelligence-Funktionen für HomeKit Secure Video sind an die iCloud+-Tarife gekoppelt. Wer KI-generierte Beschreibungen, erweiterte Suche oder automatische Clip-Vorschläge nutzen möchte, braucht mindestens das 2-TB-Abo für 9,99 Euro pro Monat.

Doch nicht nur der Speicherplatz entscheidet: Die fortschrittlichsten KI-Features in der Fotos-App und Siri – darunter „Spatial Reframing", das „Clean Up"-Werkzeug und „Image Playground" – benötigen ein iPhone 15 Pro oder neuer. Ältere Geräte wie das iPhone 11 können zwar iOS 27 installieren, bleiben aber von diesen Funktionen ausgeschlossen.

iCloud.com wächst weiter

Auch die Web-Version von iCloud Fotos hat ein Update erhalten. Seit dem vergangenen Wochenende gibt es dort eine Zoom-Funktion in der Symbolleiste und die Möglichkeit, Fotos direkt aus dem Browser per E-Mail zu versenden. Apple setzt damit den Ausbau der Web-Tools fort, der bereits mit dem Hochladen von Fotos begann.

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Konkurrenz schläft nicht

Während Apple seine Cloud-Strategie verschärft, bleibt Google Photos der Platzhirsch mit über 1,5 Milliarden aktiven Nutzern (Stand Mitte 2026). Der Dienst lockt mit einem „Storage Saver"-Modus, der Bilder auf 16 Megapixel und Videos auf 1080p komprimiert – und damit in das kostenlose 15-GB-Kontingent oder das 100-GB-Google-One-Abo für 1,99 Euro pro Monat passt. Anfang 2026 brachte Google seine Foto-App zudem auf Samsung-Smart-TVs.

Bekannte Beta-Probleme

Wie bei jeder Beta-Version gibt es auch bei iOS 27 erste technische Schwierigkeiten. Entwickler berichten von einem Problem im iCloud Photos PrimarySync-Verzeichnis. Bei der Auflistung von Verzeichnisinhalten über Drittanbieter-Tools kommt es zu einem JSON-Fehler, der mit der Kategorisierung gelöschter Dateien zusammenhängt.

Apple empfiehlt Nutzern, vor der Installation der Beta ein vollständiges Backup anzulegen. Der Grund: Ein Downgrade auf iOS 26 erfordert eine komplette Löschung des Geräts.

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