IT-Sicherheit: Diese VorsÀtze sollten Sie 2024 beherzigen
05.01.2024 - 13:30:00 | pressetext.deJena - Endlich mehr Sport treiben, mit dem Rauchen aufhören, sparsamer mit Geld umgehen â gute VorsĂ€tze fĂŒr das neue Jahr haben Tradition in Deutschland. 37 Prozent der Deutschen nehmen sich laut Statista-Umfrage ( https://de.statista.com/statistik/daten/studie/952182/umfrage/umfrage-in-deutschland-zu-den-beliebtesten-neujahrsvorsaetzen/ ) fĂŒr dieses Jahr vor, ihr Verhalten positiv zu verĂ€ndern. Auch fĂŒr den digitalen Alltag ergeben gute VorsĂ€tze Sinn: Internetnutzer sind immer hĂ€ufiger von CyberkriminalitĂ€t betroffen. Um sicher zu bleiben, reicht es hĂ€ufig schon aus, heikle Verhaltensweisen zu hinterfragen und zu Ă€ndern.
"Es ist kein Naturgesetz, dass jeder Internetnutzer Datenverlust, IdentitĂ€tsdiebstahl oder Ransomware erleiden muss", sagt Michael Klatte, IT-Sicherheitsexperte bei ESET. "Oftmals reicht es schon, sein digitales Verhalten zu hinterfragen und InternetsĂŒnden zu vermeiden. Also Sicherheitslösung aktivieren, 2-Faktor-Authentifizierung nutzen und unsere fĂŒnf Tipps befolgen. Dann surft man entspannt und sicher durch das Jahr."
1. WhatsApp & Co. sicher nutzen
Messenger-Dienste wie WhatsApp gehören zum Alltag. Aktivieren Sie unbedingt die Zwei-Faktor-Authentifizierung, um Ihr Konto besser zu schĂŒtzen. So kommen Fremde weder an Ihre Chats, Fotos und Videos noch können sie Ihren Account ĂŒbernehmen.
Legen Sie fest, wer Ihre Informationen wirklich sehen sollte. Sie können beispielsweise bestimmen, wer Ihr Profilbild, Ihren Status und Ihre Info-Anzeige sehen darf. Gehen Sie dazu zu den Einstellungen, tippen Sie auf Account und Datenschutz, und wĂ€hlen Sie die gewĂŒnschten Optionen aus.
Zudem sollten Sie nur offizielle Apps aus legitimen App-Stores installieren: Cyberkriminelle programmieren tĂ€uschend echt aussehende Fake-Messenger ( https://www.eset.com/de/about/presse/pressemitteilungen/pressemitteilungen/fake-apps-aus-china-spionieren-deutsche-signal-und-telegram-nutzer-aus/ ), die Sie im "besten" Fall lediglich ausspionieren. Diese werden ĂŒber Drittanbieter-Appstores oder eigens erstellte Webseiten verbreitet. Eine gesunde Grundskepsis bei neuen Kontakten, die Jobs oder Produkte zu scheinbar unschlagbaren Konditionen anbieten, runden die Sicherheit ab.
2. Nicht mehr benötigte Apps deinstallieren
Jeder Nutzer hat durchschnittlich 31 Apps ( https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Schnitt-31-Apps-Smartphone # : ~ :text=Dabei%20steigt%20die%20Zahl%20der,ein%20Anstieg%20um%2024%20Prozent.) auf seinem Smartphone. Viele davon werden nur ein paar Mal genutzt und verbleiben danach auf dem GerĂ€t. Auch wenn sie nicht genutzt werden, sammeln diese Anwendungen weiter Daten und leiten sie an ihren Hersteller weiter. Diese Datenspionage ist nicht nur ĂŒberflĂŒssig, sondern steigert die Gefahr, bei einem Datenleck mitbetroffen zu sein. Wer die Apps nicht nutzt, wird auch keine Sicherheitsupdates einspielen und begeht damit eine der gröĂten InternetsĂŒnden schlechthin.
3. Sparsam mit Daten umgehen
Persönliche Daten sind Ă€uĂerst wertvoll und sollten möglichst spartanisch geteilt werden. Dies minimiert den Schaden, wenn beispielsweise bei Datenlecks Informationen ungewollt ins Internet gelangen. Persönliche Profile in Online-Shops, Social Media Plattformen oder anderen Internetanbietern mĂŒssen nicht bis ins letzte Detail ausgefĂŒllt werden. Oftmals dienen sie den Betreibern mehr, als sie dem Anwender Nutzen bringen. Kritische Informationen wie Kreditkarten, Ausweisnummern oder Geburtstage sollten nur herausgegeben werden, wenn es wirklich nicht anders geht.
Auch beim Posten auf Social Media sollte man vorsichtig sein. Viele IdentitÀtsdiebstÀhle beruhen nÀmlich auf genau diesen Informationen, die man Cyberkriminellen auf dem Silbertablett prÀsentiert.
4. Lieber Mobilfunk nutzen als öffentliche WLANs
Viele MobilfunkvertrĂ€ge bieten inzwischen mehr als ausreichend Datenvolumen. Ăffentliche W-LANs sind nur dann zu empfehlen, wenn Sie sich auf Reisen auĂerhalb der EU befinden oder der Mobilfunkempfang gerade schlecht ist. Nutzer sollten dann eine VPN-Software verwenden, die die Kommunikation verschlĂŒsselt und verhindert, dass Cyberkriminelle "mitlesen" können. Noch besser ist es, wenn VPN dauerhaft auf Ihren mobilen GerĂ€ten aktiviert ist.
5. Passwörter checken und gegebenenfalls aktualisieren
Alle gĂ€ngigen Browser können gespeicherte Passwörter auf ihre Sicherheit hin ĂŒberprĂŒfen: LĂ€nge, KomplexitĂ€t und vorangegangene Passwortlecks â ob das genutzte Kennwort noch sicher ist, lĂ€sst sich auf einen Blick sehen. Bei Google Chrome gehen Nutzer in den Einstellungen auf den Passwortmanager und dann auf den Passwortcheck. Dieser zeigt an, ob Passwörter bereits gehackt wurden, Mehrfachnutzungen oder schwache Passwörter existieren. Microsoft Edge bietet Ă€hnliche Funktionen unter Einstellungen/Profile/Kennwörter an, hier wird die "KennwortintegritĂ€t" mit einer einfachen Skala dargestellt. Im Mozilla Firefox kommen Nutzer ĂŒber die drei waagerechten Striche ins PasswortmenĂŒ. Dieses listet alle gespeicherten Zugangsdaten auf und zeigt, ob sie in einem Datenleck aufgetaucht sind.
Allerdings: Selbst das stÀrkste Passwort ist unsicher, wenn es in einer Datenpanne vorkommt. Nutzer sollten deshalb eine Zwei-Faktor-Authentifizierung einrichten, die das Passwort um ein weiteres Sicherheitsmerkmal erweitert. Dazu gehören beispielsweise Authenticator-Apps auf dem Smartphone aber auch SMS-Nachrichten, die einen Code enthalten, den man beim Login angeben muss.
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Aussender: ESET Deutschland GmbH Ansprechpartner: Philipp Plum Tel.: +49 3641 3114 141 E-Mail: philipp.plum@eset.com Website: www.eset.de
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