KI-Betrug: Fünf neue Maschen mit Deepfakes und geklonten Stimmen
Veröffentlicht: 16.07.2026 um 06:34 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Das Landeskriminalamt und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz schlagen Alarm.
Fünf gefährliche Methoden im Überblick
Die technologischen Fortschritte im KI-Bereich machen traditionelle Betrugsmuster deutlich glaubwürdiger. Besonders perfide: Beim Love Scamming erschaffen Täter künstliche Identitäten auf Dating-Plattformen, bauen emotionales Vertrauen auf und fordern später Geld.
Bei der Sextortion erstellen sie manipulierte Nacktbilder ihrer Opfer und erpressen sie damit. Auch KI-optimierte Phishing-Nachrichten sind auf dem Vormarsch. Beim Deepfake-Anlagebetrug werben gefälschte Videobotschaften Prominenter für scheinbar lukrative Investments.
Die dringlichste Warnung gilt jedoch den Schockanrufen: Hier klonen Betrüger die Stimme von Angehörigen und täuschen eine akute Notlage vor.
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So schützen Sie sich
Die Experten raten zu erhöhter Skepsis im digitalen Alltag. Lassen Sie sich niemals unter Zeitdruck setzen! Bei verdächtigen Anrufen von angeblichen Verwandten: Beenden Sie das Gespräch sofort und rufen Sie die Person unter der bekannten Nummer zurück.
Ein Familienkennwort kann Leben retten. Dieses geheime Codewort kennt keine KI – es ermöglicht die zweifelsfreie Identitätsprüfung in Stresssituationen.
Generell gilt: Gehen Sie sparsam mit persönlichen Daten und Bildern in sozialen Medien um. Sie dienen oft als Grundlage für Stimmklone und Deepfakes.
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Polizei rüstet technologisch auf
Das LKA testet derzeit einen sogenannten Deepfake Detector. Diese KI-basierte Software soll Manipulationen in Audio- und Videodateien erkennen.
Wer bereits Opfer wurde oder Verdächtiges bemerkt, sollte umgehend Anzeige erstatten – auch online über die Portale der Landespolizei. Übermitteln Sie keine sensiblen Daten oder Geld, bevor die Identität des Empfängers nicht zweifelsfrei geprüft wurde.
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