Krafttraining: 40 Minuten pro Woche erfüllen WHO-Empfehlungen
Veröffentlicht: 17.07.2026 um 11:19 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Fachpublikationen aus dem Juli 2026 heben fünf zentrale Übungen hervor, die die tiefliegende Muskulatur ansprechen und die Wirbelsäule stabilisieren: „Dead Bug“, „Bird Dog“, die Brücke (Glute Bridge), den Unterarmstütz und die Seitenplanke.
Die Übungen erhöhen die Kraftausdauer der Körpermitte. So fängt der Körper plötzliche Belastungen im Alltag oder beim Sport besser ab. Auch zur Vorbeugung von Knochenbrüchen im Alter empfehlen Experten spezifische Übungskomplexe. Studien deuten zudem darauf hin, dass meditative Bewegungsformen wie Tai Chi die Stabilität und kognitive Funktionen bei älteren Erwachsenen unterstützen.
Praktischer Arbeitsschutz für die Logistik
In der Logistikbranche sind Arbeitnehmer schweren körperlichen Belastungen ausgesetzt. Bei einem Gesundheitstraining für Postzusteller in Moers demonstrierte Trainer Alexander Root Techniken zum rückenschonenden Heben von Lasten bis zu 31 Kilogramm. Sein Tipp: Das Gesäß nach hinten schieben und den Rücken während des Hebevorgangs gestreckt halten – das entlastet die Bandscheiben.
Parallel forderte eine Delegation der Nationalversammlung in Ho-Chi-Minh-Stadt eine stärkere Systematisierung des Arbeitsschutzes. Gefordert werden eine nationale Datenbank für Arbeitssicherheit sowie Frühwarnsysteme. Besonders kleine und mittlere Unternehmen sollen so gesundheitliche Risiken wie chronische Rückenleiden frühzeitig minimieren.
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Nur 40 Minuten Krafttraining pro Woche reichen
Wie viel Training braucht der Mensch? Auswertungen des Deutschen Krebsforschungszentrums liefern konkrete Orientierungswerte. Um die WHO-Empfehlungen zu erfüllen, sind bereits 40 bis 60 Minuten Krafttraining pro Woche ausreichend.
Die Leitlinien sehen vor, an mindestens zwei Tagen pro Woche alle großen Muskelgruppen zu trainieren. Besonders effektiv sind Mehrgelenksübungen und sogenannte „Exercise Snacks“ – kurze, intensive Bewegungseinheiten für den Alltag. Die WHO aktualisierte ihre Präventionsempfehlungen und unterstrich: Ein aktiver Lebensstil verhindert nicht nur physische Verletzungen, sondern senkt auch das Risiko für Demenz signifikant.
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Neue Forschung zur Nervenregeneration
Die Grundlagenforschung liefert neue Ansätze für schwere Rückenmarksverletzungen. Ein Team um Professor Thomas Becker vom Zentrum für Regenerative Therapien Dresden veröffentlichte Ergebnisse im „Journal of Neuroinflammation“. Die Forscher untersuchten Zebrafische und entschlüsselten, wie bestimmte Immunzellen Entzündungsprozesse regulieren, um die Heilung des Rückenmarks zu ermöglichen.
In der praktischen Rehabilitation nach Arbeitsunfällen zeigen Beispiele wie das eines seit 2005 gelähmten Technikers in Ho-Chi-Minh-Stadt, wie spezialisierte Prothetik und berufliche Reintegration helfen können. Die Kombination aus ergonomischem Verhalten, gezieltem Krafttraining und gesundem Lebensstil bleibt laut Studienlage der wichtigste Faktor zur Vermeidung dauerhafter Beeinträchtigungen.
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