Krafttraining: 90â120 Minuten pro Woche senken Sterberisiko um 13%
06.06.2026 - 03:15:15 | boerse-global.de
Mehr bringt keine zusÀtzlichen Vorteile.
Das zeigt eine aktuelle Studie im British Journal of Sports Medicine. Forscher werteten Daten von ĂŒber 147.000 Teilnehmern aus drei Jahrzehnten aus.
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Der optimale Bereich liegt bei zwei Stunden
Die gröĂten gesundheitlichen Vorteile erzielt, wer wöchentlich 90 bis 120 Minuten Krafttraining macht. In diesem Zeitfenster sinkt die GesamtmortalitĂ€t um rund 13 Prozent.
Entscheidend: Ăber 120 Minuten hinaus konnten die Wissenschaftler keine weiteren Vorteile fĂŒr die Lebenserwartung feststellen. Es gibt also eine klare Obergrenze des Nutzens.
Die Ergebnisse prĂ€zisieren damit bestehende WHO-Empfehlungen. Diese raten grundsĂ€tzlich zu mindestens 90 Minuten moderater Bewegung pro Woche â ohne spezifischen Fokus auf Krafttraining.
Krafttraining senkt Herz- und neurologische Risiken
Neben der allgemeinen Sterblichkeit zeigt die Studie deutliche Effekte bei bestimmten Todesursachen. Bei 90 bis 119 Minuten Training pro Woche sinkt das Risiko fĂŒr Herz-Kreislauf-TodesfĂ€lle um 19 Prozent.
Noch beeindruckender: Die neurologische MortalitĂ€t geht um 27 Prozent zurĂŒck. Muskeltraining schĂŒtzt also nicht nur das Herz, sondern offenbar auch das Nervensystem.
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Die Kombination macht den gröĂten Unterschied
Wer Kraft- und Ausdauertraining kombiniert, profitiert am stÀrksten. Probanden mit 60 bis 119 Minuten Krafttraining plus hoher aerober AktivitÀt senkten ihr Sterberisiko um bis zu 45 Prozent.
FĂŒr diesen maximalen Effekt waren etwa 30 bis 45 MET-Stunden Ausdauertraining pro Woche nötig. Die Synergie beider Trainingsformen ĂŒbertrifft die Einzeleffekte deutlich.
30 Jahre Daten von ĂŒber 147.000 Menschen
Die Studie basiert auf einer auĂergewöhnlich soliden Datenbasis. Forscher werteten Informationen aus der Health Professionals Follow-up Study sowie den Nursesâ Health Studies I und II aus.
Der Beobachtungszeitraum von 30 Jahren erlaubt prĂ€zise Aussagen ĂŒber langfristige Gesundheitseffekte. Die Untersuchung gilt als wegweisend fĂŒr kĂŒnftige Fitness- und Gesundheitsempfehlungen.
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