Marknote, Ordnerstrukturen

Marknote 1.6: Ordnerstrukturen und Kommandozeilen-Suche verfügbar

30.05.2026 - 21:48:09 | boerse-global.de

Die Open-Source-Notiz-App Marknote erhält mit Version 1.6 lang erwartete Ordnerhierarchien und eine neue Suchfunktion.

Marknote 1.6: Ordnerstrukturen und Kommandozeilen-Suche verfügbar - Foto: über boerse-global.de
Marknote 1.6: Ordnerstrukturen und Kommandozeilen-Suche verfügbar - Foto: über boerse-global.de

6 veröffentlicht. Das Update bringt lang erwartete Ordnerstrukturen und eine Kommandozeilen-Suche.

Die Open-Source-Anwendung ist für Linux-Systeme über Flatpak und Snap verfügbar. Mit dem Release vom 30. Mai 2026 hält endlich die Unterstützung für Unterordner Einzug – wenn auch mit einer Einschränkung: Die Ordner müssen aktuell noch manuell über den System-Dateimanager angelegt werden, nicht direkt in der Benutzeroberfläche von Marknote.

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Neue Suchfunktion und optische Verbesserungen

Version 1.6 erweitert die Suchmöglichkeiten um eine Kommandozeilen-Funktion, mit der sich Notizen über alle Notizbücher hinweg durchsuchen lassen. Die Oberfläche zeigt nun zudem die genaue Anzahl der enthaltenen Notizen pro Notizbuch an.

Zu den weiteren Neuerungen zählen ein optionaler Hintergrund-Unschärfeeffekt und eine verbesserte Emoji-Unterstützung inklusive Autovervollständigung. Der Bugfix- und Übersetzungsbereich wurde ebenfalls aktualisiert.

KI-Integrationen erobern den Produktivitätsmarkt

Der Marknote-Update kommt in einer Woche voller Neuerungen im Produktivitätssegment. Einen Tag zuvor, am 29. Mai, hatte Zoom Communications seine „My Notes“-Funktion im Zoom AI Companion überarbeitet. Der Dienst bietet nun mobile Unterstützung mit Desktop-Synchronisation und eine agentische Suche, die auf Daten aus Zoom-Anwendungen und zehn Drittanbieter-Connectoren wie Salesforce, Workday und ServiceNow zugreifen kann.

Notion startete am selben Tag eine neue programmierbare Entwicklerplattform. Herzstück sind „Notion Workers“, die die Ausführung von benutzerdefiniertem Code und automatisierte Datensynchronisation mit externen Diensten wie Zendesk und Postgres ermöglichen. Die Plattform bleibt bis August 2026 kostenlos.

Auch im Texteditor-Segment gibt es Bewegung: BBEdit 16 erschien am 29. Mai mit einer Texterkennung in Bildern und einem KI-Chat-Arbeitsblatt mit Streaming-Funktion.

Neue Hardware und kritische Sicherheitsupdates

Die Produktivitätslandschaft wird durch neue Hardware und wichtige Wartungsupdates ergänzt. Onyx kündigte das Boox Note X6 an – ein 10,3-Zoll-E-Ink-Tablet mit 128 GB Speicher und Snapdragon-6690-Prozessor. Das auf Android 16 basierende Gerät unterstützt Split-Screen-Multitasking und KI-gestützte Dokumentenzusammenfassung. Der Verkaufsstart in China ist für den 31. Mai zu einem Preis von rund 450 Euro geplant. Ein Schwestermodell, das Boox Go 10.3 Gen II Lumi, kommt mit 300-PPI-Display für etwa 400 Euro.

Calibre 9.9 erschien am 29. Mai mit verbesserter Seitenzählung für EPUB-Dateien mit festem Layout und einem Fix für SSL-Zertifikatsladeprobleme unter Fedora 44.

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Kritische Sicherheitslücke in Trilium Notes

Sicherheitsforscher entdeckten eine schwerwiegende Schwachstelle (CVE-2026-45668) in Trilium Notes mit einem Schweregrad von 9,3. Der Fehler kombiniert Path Traversal und Cross-Site Scripting, was zu Remote Code Execution führen kann. Nutzer sollten dringend auf Version 0.102.2 aktualisieren.

Am 30. Mai kamen zudem Plasma 6.7 Beta 2 (mit verbessertem Fenstermanagement) und LaunchBox für Android Version 1.22 (mit direktem Steam-Bibliotheksimport) auf den Markt.

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